BAF-Schüler in der Realschule

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Flüchtlinge erzählen ihre Geschichten


Asylanten berichten Schülern über Flucht, Leid und Integrationsversuche

Bogen (uk) Sie kommen aus Sierra Leone, dem Kongo, Eritrea, Somalia und Afghanistan. Sie gelangten zu Fuß, mit Autos, Bussen und Lastwagen und am Ende der Reise die meisten mit dem Schiff übers Mittelmeer nach Deutschland. Zwischen zwei Wochen und achtzehn Monaten dauerte die Odyssee der sieben Asylanten, die vergangene Woche aus den Krisengebieten, aus ihrer Heimat, an der Ludmilla Realschule vor Schülern der 9. Klassen berichteten.  Die Schüler konnten sich nicht nur ein ungefärbtes und authentisches Bild von der Lage der Asylbewerber in und um Bogen machen, sondern auch von ihrer Situation in ihren Heimatländern.  Die Schüler erfuhren aus erster Hand, was es heißt, vor Krieg und Menschenrechtsverletzungen zu fliehen. Fisseha und Masebela sind aus Eritrea geflüchtet. Mit nichts als dem, was sie am Körper trugen. Geflüchtet in einem kleinen und überfüllten Boot. Wochenlanges Eingesperrtsein im Container und verschiedenen Gefangenenlagern – bewegend erzählten sie von ihrer Überfahrt auf dem völlig überfüllten Schiff nach Italien. Sie haben Glück gehabt und die Flucht aus ihrem Heimatland überstanden. In gebrochenem Englisch und Deutsch erzählen die jungen Männer. Alle sind vor der Perspektivlosigkeit in ihrer Heimat nach Europa geflohen, hatten nie die Absicht, die sozialen Netze auszunutzen, sondern wollten einfach nur ihre Freiheit und ein Leben in Würde.

BAF-Klassen besuchen Biliothek und machen Stadtführung in Straubing

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Unterrichtsgang zur Stadtbücherei Straubing mit anschließender Stadtführung

Am 11.12.14 führten die Klassen der BAF 10 – initiiert durch Herrn Dr. Geisler- einen Unterrichtsgang zur Stadtbücherei Straubing durch. Mit großem Interesse verfolgten die teilnehmenden Schüler die Ausführungen von Frau Werneyer, die detaillierte Auskünfte über die Nutzungsmöglichkeiten –wie z.B. Ausleihfristen der verschiedenen Medien, Zugang zum Internet, Gliederung der Themengebiete oder auch die zu entrichtenden Gebühren- gab. Anschließend konnten sich die Schüler noch auf eigene Faust durch den Bücherdschungel kämpfen, wobei vor allem Sprachkurse und Sportbücher als auch zweisprachige Lektüre  besondere Anziehungskraft ausübten. Kurzentschlossen nutzten auch einige die Möglichkeit, um sich gleich vor Ort einen Bibliotheksausweis ausstellen zu lassen.

Als Kontrastprogramm zu den wohltemperierten Räumlichkeiten der Bücherei führte  Herr Dr. Geisler bei etwas erfrischenden Temperaturen noch eine kurze Stadtführung mit Erläuterung der wichtigsten historischen Sehenswürdigkeiten durch, die als Höhepunkt die Basilika St. Jakobs hatte. Große Bewunderung fanden vor Allem die detaillierte, farbenprächtige Gestaltung der Fenster- insbesondere das Dürerfenster, der  Hochaltar und die prachtvolle Kanzel aus der Rokokozeit. Nachdem Hr. Geisler geduldig die letzten Fragen beantwortet hatte, fand hier der Unterrichtsgang sein Ende, wobei gleichzeitig  schon die ersten Wünsche nach dem nächsten Unterrichtsgang laut wurden.

BAF-Schüler schauen FOS-Schülern über die Schulter

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Asylbewerber besuchen eine FOS - Klasse

 

Eine Technikerklasse der FOS, welche an der Außenstelle in Bogen das Metallpraktikum ableistet,  lud die Asylbewerber in die Werkstätten ein. Nach einer Begrüßung und Erklärung der jeweiligen Maschinen und Geräten durch den Lehrer H. Fürst teilten sich die Schüler beider Klassen in kleine Gruppen auf. Dort wurden von den FOS- Schülern genau ihre einzelnen Bearbeitungsschritte an dem Werkstück „Schraubstock“ dargestellt. Die Asylbewerber andererseits waren tief beeindruckt, mit welcher Präzision und Ausdauer so ein Teil angefertigt wird.

Anschließend wurde intensiv  über die Zulassungsvoraussetzungen zum Besuch einer FOS gesprochen und auch das deutsche Schulsystem erklärt. Die langen Ausbildungszeiten der Schulen bzw. für verschieden Berufe stimmte die Schüler nachdenklich. Ihr Ziel, möglichst schnell viel Geld zu verdienen, schien in weite Ferne zu rücken. Die Stimmung konnte abschließend ins Positive schwenken, da sich mit einigen Beispielen ein erfolgversprechender Weg aufzeigen ließ.  

 

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Die neuen BAF-Klassen auf dem Bogenberg

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Die neuen BAF- Klassen wandern auf den Bogenberg, besichtigen die Wallfahrtskirche und besuchen das Heimatmuseum

In der vierten Unterrichtswoche machten unsere beiden BAF-Klassen die BAF 10A und BAF 10B eine Wanderung auf den Bogenberg. Der Start war für alle Schüler an der Außenstelle Bogen. Von dort ging es am Schulzentrum vorbei zum Bogener Stadtplatz, wo im Bereich der Grundschule der Pilgerweg zur Wallfahrtskirche führt. Oben angekommen, bestaunten sie den herrlichen Ausblick vom Bogenberg über die Donau in den Gäuboden und nach Straubing. Leider konnten sie keine Fernsicht genießen, da es etwas nebelig war.

H. Geissler erklärte anschließend den Schülern die Funktionen der Buden auf dem Bogenberg, die als Verkaufsräume zur Pfingstwallfahrt und am Weihnachtsmarkt geöffnet werden.

Nun führte der Weg um die Kirche und in die Kirche. Dort erklärten H. Geissler und H. Anzinger den Schülern die Geschichte der Wallfahrtskirche auf dem heiligen Berg Niederbayerns. Die Schüler, die in deutscher bzw.  englischer Sprache unterwiesen wurden, lauschten aufmerksam zu. Einige stellten auch interessiert Fragen.

Nach der abschließenden Besichtigung ging es die wenigen Schritte von der Kirche zum Heimatmuseum. Dort erklärte Frau Michal, die Leiterin des Museums in perfektem Englisch die dort vorhandenen Exponate und die Sonderausstellung mit alten Fotos von Bogen und Umgebung. Auch hier waren die Schüler sehr interessiert und stellten ebenso wie in der Kirche eifrig Fragen. Auch Frau Michal äußerte sich nach der Führung sehr positiv über das Verhalten und Interesse der BAF-Schüler.                                                        

 

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BAF-Klasse besucht BSIII und BSI

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Asylbewerber besuchen Berufsschulen

 

Die Marianne-Rosenbaum-Schule Berufsschule III lud die Bogner Asylbewerberklasse BAF 10 ein.

Da auch dort in Straubing eine Beschulung von Asylbewerbern und Flüchtlingen stattfindet, bot sich ein Kennenlernen der Schülerinnen und Schüler bestens an. Angedacht ist auch eine weiterführende Beschulung beider Klassen in Straubing.

Begleitet  wurden die Bogner Schüler von der Deutschlehrerin Fr. Anton, der Sozialpädagogin Fr. Rommel und dem Klassenleiter H. Mehrl. In Straubing angekommen wurden wir von Fr. Röder, Fr. Weinfurtner und H. Meindl herzlichst begrüßt.

Nach einer gegenseitigen Vorstellungsrunde lernten sich die Schüler und Schülerinnen kennen.  Auch Fr. Eckl und H. Anzinger hießen die Bogener willkommen.

Beim Besuch der dortigen Werkräume für Holz, Sozialpflege und Floristik wurden neue Eindrücke der jeweiligen Fachbereiche gewonnen.

Anschließend wurde die benachbarte Joseph-von-Fraunhofer-Schule mit anders gelagerten Schwerpunkten besucht. Begleitet mit Fr. Hentschirsch-Gall konnten die Schüler Einblicke bei den Konditoren, Friseuren, Zweiradmechanikern, KFZ und Metallbauern gewinnen. Begeisternd von der Vielzahl der Ausbildungsberufe taucht immer wieder eine Frage auf: „Wie viel verdient man als …..?“

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