Integratives TT-Turnier an der Außenstelle Bogen

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Flüchtlinge und Bauklassen bestreiten gemeinsam ein TT-Turnier

Am 29. Juni 2018 fand ein integrativer Tischtennisvergleich zwischen Schülern der Fliesenlegerklasse 11 und den beiden BIK-Klassen statt. Bei den Fliesenlegern starteten Niklas Blomberger, Julian Heinrich, Tobias Schneider und Furkan Ezer. Aus der Klasse BIK 10A gingen Alexandru Tarau und Jawara Abdulei, aus der Klasse BIK 10B M Habib Safi und Matin Rahimi an den Start. Die vier Spieler für das Halbfinale wurden im KO-System ermittelt. Dabei gaben sich Habib Safi und Matin Rahimi gegen die späteren Finalisten erst nach dem dritten Satz geschlagen. In den Halbfinalspielen trafen absolut gleichwertige Gegner aufeinander, die Matches endeten alle bis auf zwei Ausnahmen nur mit dem notwendigen Zwei-Punkte-Vorsprung. Auch im Endspiel ging es äußerst knapp her, erst ein dritter Satz brachte die Entscheidung.

Die Halbfinalspiele:

Julian Heinrich – Alexandru Tarau (11:8 – 7:11 – 12:10)

Abdulei Jawara – Niklas Blomberger (9:11 – 9:11)

 

Finale:

Julian Heinrich – Niklas Blomberger (12:10 – 9:11 – 12:10)

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Auf dem Foto von links nach rechts: Habib Safi, Alexandru Tarau, Furkan Ezer, Niklas Blomberger, Tobias Schneider, Julian Heinrich, Abdulei Jawara und Matin Rahimi.

 

Einhundert Vogel- und Insektenbehausungen an OGV übergeben

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Integrationsklassen mit Unterrichtsprojekt – Nistkästen an den OGV übergeben

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Stolz präsentieren die Vertreter der beiden Berufsintegrationsklassen ihre Werkstücke bei der Übergabe an den OGV Bogen. Hintere Reihe von links: Sozialpädagoge Peter Schnitt, Fachlehrer Günter Mehrl, Alfons Zollner, Theresia Mittermeier und Gertraud Beinhölzl vom Obst- und Gartenbauverein, sowie Oberstudiendirektor Hans Dilger und Studiendirektor Josef Anzinger.                         

 

Die beiden Berufsintegrationsklassen der Staatlichen Berufsschule I, Außenstelle Bogen, befassten sich in einem Unterrichtsprojekt mit der heimischen Vogel- und Insektenwelt. Im praktischen Unterricht entstanden einhundert Kästen für Vögel, Fledermäuse und Insekten, die in der vergangenen Woche an den Obst- und Gartenbauverein Bogen übergeben wurden.

 

Die Schülerinnen und Schüler lernten bei diesem Projekt einen Teil der heimischen Vögel und Insekten kennen, wie Außenstellenleiter Josef Anzinger bei der Übergabe der Werkstücke herausstellte. Gemeinsam mit Ideengeber Peter Schnitt und den beiden Fachlehrern Günter Mehrl und Karl Fischer wurden die verschiedenen „Hotels“ geplant und gefertigt. Es entstanden Nistkästen, Schwalbenhöhlen, Starenkästen, Hornissenkästen, Insektenhotels und Fledermaushöhlen. Dabei wurden im Team Kenntnisse über Serienarbeit und verschiedene Montagesysteme erworben, betonte Josef Anzinger. Schulleiter Hans Dilger griff die Symbolik „Nistkasten“ im Zusammenhang mit den Flüchtlingen in beiden Klassen auf. Viele der jungen Leute aus den verschiedenen Herkunftsländern hätten derzeit kein echtes häusliches Nest und seien mit großen Erwartungen nach Deutschland gekommen. Sie müssten das Angebot, das ihnen beispielsweise die Schule bietet, annehmen und das staatliche Engagement schätzen. Dabei werde ein bestimmtes Verhalten eingefordert, Ausreißer machten gleichermaßen den Förderern als auch den willigen Flüchtlingen das Leben schwer. Hans Dilger dankte allen Lehrkräften und in Bezug auf das Projekt besonders den Fachlehrern für ihr Bemühen, den jungen Leuten das zu vermitteln, was sie für ein chancenreiches Leben in Deutschland brauchen.

Medienangebot und Stadtführung

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Integrationsklassen besuchten Bibliothek und weihnachtlichen Stadtplatz

 

Die beiden Berufsintegrationsklassen der Staatlichen Berufsschule I, Außenstelle Bogen, besuchten am Mittwoch die Gäubodenmetropole. Ziel der Exkursion war es, in der Bibliothek die Regularien des Ausleihens kennen zu lernen. Bei der anschließenden Stadtführung ging Werner Schäfer besonders auf das bevorstehende Weihnachtsfest ein.

 

Die Einführung der Schülergruppe in die Abläufe in einer Bibliothek hatte Christine Werneyer übernommen. Nachdem sich alle Jugendlichen mit Namen, Alter, Herkunftsland und Sprachkenntnissen vorgestellt hatten, zeigte ihnen Christine Werneyer in den beiden Etagen, welche Medien je nach Herkunftsland zur Entleihung in Frage kommen könnten. Danach herrschte reges Treiben an den verschiedenen Regalen, gleichermaßen wurden Bücher und CDs begutachtet. Und das Angebot fand reges Interesse bei der Besuchergruppe, vor allem die Medien zum Erlernen der deutschen Sprache wurden intensiv geprüft. Rund die Hälfte der Schülerinnen und Schüler nutzte gleich die Gelegenheit und ließ sich einen Ausweis für die Ausleihung ausstellen.

 

Als Stadtführer stand wie im Vorjahr Werner Schäfer zur Verfügung. Beim Eintritt in die Karmelitenkirche wurde die Besuchergruppe gleich musikalisch empfangen, da mit Orgel und Blasinstrumenten für den Weihnachtsgottesdienst geprobt wurde. Werner Schäfer nahm dies gleich zum Anlass, auf die Bedeutung der Musik und der Christbäume in der Kirche bezüglich des Weihnachtsfestes zu verweisen. Die jeweils zur Hälfte christliche und muslimische Schülergruppe zeigte sich sehr beeindruckt von der barocken Pracht des Kirchenraumes, vor allem der Hochaltar versetzte die Jugendlichen in Staunen. Werner Schäfer verstand es auch bestens, Parallelitäten zwischen Islam und Christentum aufzuzeigen. So tauchten beispielsweise Abraham, Jesus und Maria zwar in unterschiedlicher Bedeutung, aber dennoch in beiden Religionen auf. Im Gäubodenmuseum erklärte Werner Schäfer den Stellenwert von Krippen und die unterschiedlichen Darstellungsformen. Auf dem Stadtplatz angekommen verwies er noch auf den Christbaum beim Stadtturm, der auf dem Stadtplatz, wie in vielen weiteren Kommunen auch, zum festen Inventar in der Weihnachtszeit zähle. Da während des Weihnachtsfestes auch noch Ferien seien, könnten sich alle Schülerinnen und Schüler, gleichgültig welchen Glaubens, auf das Fest freuen, entließ Werner Schäfer schmunzelnd die Besuchergruppe. – me

 

Stadt

Werner Schäfer informierte mit einfachen Worten und viel Gestik über

die Stadt und das bevorstehende Weihnachtsfest.

 

Bibliothek

Was man in der Bibliothek findet und wie man die Medien ausleihen kann, darüber informierte Christine Werneyer.

SchiLF: Asylrecht

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Flucht, Asyl, (Aus-)Bildung und Arbeit 

Mit Fragen zu ausländerrechtlichen Bedingungen für die Integration am Ausbildungs- und Arbeitsmarkt sind die Lehrkräfte in den Berufsintegrations- und Berufsvorbereitungsklassen sowie die Sozialpädagoginnen bei der Betreuung der geflüchteten Schülerinnen und Schüler immer wieder konfrontiert.

Im Rahmen einer schulinternen Lehrerfortbildung informierte Frau Sabine Reiter von ´Tür an Tür- Integrationsprojekte´ in Augsburg am 29. Januar 2018 in einem Fachvortrag darüber äußerst kompetent.

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Informationsbesuch in der Stadtbibliothek

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Die beiden Berufsintegrationsklassen BIK 10C und BIK 10D unserer Schule erhielten am 25. bzw. 27. Oktober 2017 die Möglichkeit, die Bibliothek mit ihrem reichen Schatz an Büchern, Kartenspielen, Videos, CDs und Computerspielen näher kennen zu lernen.

Nach einer kurzen Vorstellungsrunde wurde den Schülern die Aufteilung der Bibliothek durch die Bibliothekarin Frau Werneyer erläutert. Dabei wurde insbesondere auf die verschiedenen Bereiche für die unterschiedlichen Altersstufen eingegangen. Was für unsere Schüler natürlich auf besonders großes Interesse stieß, waren die vielen Sprachen. Hierbei konnten die Schüler mit großer Freude feststellen, dass die Bücherei nicht nur über eine Vielzahl an verschiedensten Wörterbüchern verfügt, sondern neben Romanen auch einige Sprachspiele zur Verfügung stellt, um neben dem sturen Erlernen der deutschen Sprache auch eine zusätzliche spielerische Herangehensweise anzubieten.

Nach dieser Orientierungsphase dauerte es nicht lange, bis sich die meisten Schüler schon in eine ruhigere Ecke zurückzogen, um ein wenig zu schmökern und schließlich die praktische Möglichkeit wahrnahmen, sich Bücher bis zu einem Monat auszuleihen. So verließen die Schüler nach gut eineinhalb Stunden vollgepackt mit ausreichend Lesestoff und als frische Bibliotheksausweisbesitzer die Bücherei.

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