Das "Tempeldach" in neuem Glanz

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Ein neues Dach thront auf den vier Säulen im Vorhof der Berufsschule. Christoph Paukner, der Geschäftsleitender Beamte der Stadt Bogen, Daniel Haimerl vom Hochbauamt des Landkreises (von links) sowie Franz Aschenbrenner, Bernd Fürst (beide Lehrkräfte der FOS), Heinrich Großkopf (Hochbauamt Landkreis), Nikolaus Blasini, Studiendirektor Josef Anzinger und Fachoberlehrer Klaus Scherer mit einer Schülerabordnung in der Zunftkleidung der Maurer (von rechts) freuten sich über das gelungene Dachprojekt.

Am Projekt waren mehrer Klassen beteiligt

Am 07.11.18 wurde die Erneuerung der Bedachung des „Tempels“ im Eingangsbereich der Berufsschule in Bogen offiziell abgeschlossen. Zwei Jahre hat es gedauert, bis das marode Dach aus dem Jahr 1985 durch ein neues ersetzt werden konnte.

Der Austausch war zwingend notwendig geworden, da das alte Dach nach 33 Jahren morsch und somit baufällig war, erläuterte Josef Anzinger in seiner Funktion als Außenstellenleiter der Joseph-von-Fraunhofer-Schule bei der Begrüßung der Ehrengäste und Schüler. Im Herbst 2016 fanden die ersten Besprechungen zur Erneuerung des Daches statt, genau zwei Jahre später konnte das Vorhaben abgeschlossen werden. Im Frühjahr 2017 begannen unter der Federführung von Fachoberlehrer Klaus Scherer mit dem Zuschneiden der Bögen die ersten Arbeiten. Schülerinnen und Schüler aus zwei Schuljahrgängen sowie aus der FOS trugen zum Gelingen des Projektes bei. Zum Schluss wurden die einzelnen Elemente in einem Innenhof der Schule zusammengebaut. Der Rückbau des alten Daches und die Aufstellung des neuen Daches sei nur durch die Unterstützung des Bauhofes Bogen möglich gewesen, so der Dank des Außenstellenleiters in Richtung der Stadt Bogen. Bei den Kosten des benötigten Holzes sowie bei den anstehenden Metallarbeiten seien die beteiligten Betriebe der Schule sehr entgegengekommen, betonte Josef Anzinger. Insgesamt beliefen sich die Kosten des neuen Daches auf knapp 5.000 Euro.

 

Mit dem Wortspiel „denk mal“ abgeleitet von „Denkmal“ leitete Klaus Scherer seine Ausführungen ein. Mit einem Denkmal wurde bei vielen Bauwerken die Idee oder der Grund des Bauvorhabens erläutert. Im Tempelbereich befindet sich ein gespaltener Stein mit den Wappen der Stadt Straubing und des Landkreises. Der mittige Spalt soll das Ziel der Schülerinnen und Schüler, den Schuleingang, quasi wie Kimme und Korn anvisieren. Im Gegensatz zur harten und kantigen Architektur des Steins habe man weiche, runde Formen für das Dachprofil gewählt. Die ursprünglichen „ehrenhaften“ Buchstaben des Schulnamens seien „aufgehübscht“ und auf schullogoblauem Hintergrund aufgebracht worden, erklärte Klaus Scherer. Schülern in der Zunftkleidung der Maurer war es am Schluss vorbehalten, das Schild mit dem Schulnamen am neuen Dach anzubringen.

Manfred Meindl

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