Neue Obermeisterin stellt sich vor

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Neue Obermeisterin zu Gast an der Schule

Erstklassige Ausbildung als gemeinsames Ziel

Nachwuchswerbung und Nachwuchssicherung, gezielte Förderung der Auszubildenden und nicht zuletzt die Gesellenprüfung als Abschluss einer qualitativ hochwertigen Berufsausbildung sind Aufgaben, die beide Partner in der dualen Ausbildung, Ausbildungsbetriebe und Berufsschule, heute mehr denn je herausfordern und eine gute Zusammenarbeit erfordern.

Zu einem Informationsgespräch kamen deshalb die neu gewählte Obermeisterin der Friseurinnung, Frau Daniela Zorn, ihre ebenfalls neu gewählte Stellvertreterin, Frau Carina Gärtig, sowie Frau Barbara Sternecker in ihrer Funktion als Lehrlingswart an die Joseph-von-Fraunhofer-Schule. Begleitet wurde die Vorstandschaft der Friseurinnung vom Geschäftsführer der Kreishandwerkerschaft Donau-Wald, Andreas Mühlbauer. In ihrer Funktion als Mitglied der Schulleitung begrüßte Studiendirektorin Ute Hentschirsch-Gall zusammen mit allen Lehrkräften des Fachbereiches Körperpflege die Vertreterinnen der Ausbildungsbetriebe. Sie beglückwünschte im Namen der Joseph-von-Fraunhofer-Schule, Staatliche Berufsschule I Straubing, die Friseurmeisterinnen zu ihren Ämtern und wünschte viel Freude und gutes Gelingen für die vielfältigen Aufgaben.

In angeregten Gesprächen wurden anschließend schulische und betriebliche Fördermaßnahmen vom Förderunterricht für leistungsschwache Auszubildende bis hin zum Training für Wettbewerbe und Meisterschaften diskutiert. Einig waren sich die Gesprächsteilnehmer, dass die Jugendlichen ermuntert werden müssen neben dem eigenen handwerklichen Können auch ihre Präsentationsfähigkeit und nicht zuletzt ihr eigenes selbstbewusstes Auftreten zu verbessern. Diese Fähigkeiten tragen auch zum erfolgreichen Abschluss der Gesellenprüfung bei. Auch hier arbeiten die Vertreter der Innung intensiv mit den Lehrkräften zusammen und konnten bei dieser Gelegenheit vor allem organisatorische Gesichtspunkte besprechen.

Natürlich wurde auch die ständig rückläufige Zahl an Auszubildenden bei den Friseuren thematisiert. Als eine Möglichkeit der Nachwuchswerbung dient den Handwerksberufen der Berufsorientierungstag der Berufsschulen am 11. November 2019. Ideen für die Präsentation des Friseurberufes wurden dazu gleich gemeinsam konkretisiert.

Neue Obermeisterin zu Gast an der Schule

Die neue Vorstandschaft der Friseurinnung mit Obermeisterin Daniela Zorn, Carina Gärtig und Barbara Sternecker (ab 3.v.re.) sowie der Geschäftsführer der Kreishandwerkerschaft Andreas Mühlbauer (Mitte) wurden vom Mitglied der Schulleitung Ute Hentschirsch-Gall und den Lehrkräften des Fachbereiches Sabrina Hingel, Petra Rydel, Jenny Jakob und Karin Eineder (von  links) an der Berufsschule I begrüßt.

 

"Erasmus+"-Tagebuch

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Erasmus

"Erasmus+" Mobilität

Vom Sonntag, 24. März 2019 bis Samstag, 6. April 2019 verbringen 11 Schülerinnen und 1 Schüler aus der Fachklasse für Konditoren im 3. Ausbildungsjahr KOV12 eine "Erasmus+"-Mobilität in Brixen/Südtirol unter dem Motto `Eine kulinarische Entdeckungsreise in Europa - globales Denken von Auszubildenden für innovative und zukunftsfähige Lernkonzepte im Bereich der Konditorei/Patisserie`. In einem Studienaufenthalt an der Emma-Hellenstainer-Berufsschule sowie in ausgewählten Praktikumsbetrieben in Brixen/Südtirol  werden die Auszubildenden fachliche Kompetenzen im Bereich der Speiseeisherstellung sowie der Zucker- und Schokoladenverarbeitung erwerben, wobei neue Technologien dabei die traditionelle Handwerkskunst ergänzen. Außerdem lernen sie internationale Arbeitsmärkte und deren vielfältige Aufgaben und Einsatzmöglichkeiten kennen.

Unter dem folgenden Link können Sie unser Tagebuch verfolgen:

https://bs1.berufsschule-straubing.de/index.php/ernaehrung/aktuelles-ernaehrung/548-erasmus-tagebuch

 

Abschlussfeier Winter 2019

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Abschlussfeier Winter 2019

Abschlussfeier Winter 2019
 
Die mit Staats- und Verbandspreis ausgezeichneten Absolventen umgeben von den Mitgliedern der Schulleitung und den politischen Ehrengästen (von links) Josef Anzinger, Armin Stöckel, Michael Bremm, Ute Hentschirsch-Gall, Corinna Miazga, Maria Stelzl, Franz-Xaver Eckl, die mit dem Verbandspreis ausgezeichneten Schüler und die beiden mit dem Staatspreis Ausgezeichneten Andrea Moro (8.v.l.) und Armin Ott (6.v.re.) sowie Johann Dilger und Christoph Kämpf.
 

Fördern durch Fordern

240 Schüler haben am Dienstag von der Berufsschule I ihr Abschlusszeugnis erhalten. Der Feier voran ging ein Gottesdienst in der Johannes-von-Gott-Kirche mit Diakon Willi Irrgang und dem evangelischen Pfarrer im Schuldienst Philip Theiß. Für hervorragende schulische Leistungen gab es den Staatspreis der Regierung von Niederbayern und Verbandspreise des Berufsschulverbandes.

Stellvertretender Schulleiter Michael Bremm begrüßte neben den Ehrengästen die Elektroniker, Fein-werkmechaniker, Kfz-Mechatroniker, Zweiradmechaniker, Anlagenmechaniker und Technischen Pro-duktdesigner, die mit dem heutigen Tag aber noch nicht alle Geselle, Gehilfe oder Facharbeiter sind, denn einige von ihnen stecken noch mitten in den Kammerprüfungen, die sich über einige Wochen erstrecken. Der Gesellenbrief wird ihnen dann in den Freisprechungsfeiern der Innungen überreicht. Bevor die Grußwortredner ans Pult traten, spielte Florian Murer auf seiner Steirischen frech und fröhlich auf.
Bürgermeisterin Maria Stelzl blickte auf die dreieinhalb Jahre Ausbildungszeit zurück und ging auf die Vielfalt der BS I und ihrer Ausbildungsmöglichkeiten ein. Die Fraunhofer-Berufsschule beschränke sich nicht nur auf Wissensvermittlung.
MdB Corinna Miazga hatte neben den eigenen Glückwünschen auch die von MdB Alois Rainer und MdB Erhard Grundl dabei. „Besteigen Sie den Berg, um die Welt sehen zu können. Machen Sie etwas aus sich“, meinte Corinna Miazga.
Drei junge Frauen der Absolvia und Ute Hentschirsch-Gall von der Schulleitung moderierten ein Grußwort mit dem Vizepräsidenten der IHK Niederbayern Christoph Kämpf und dem Vorsitzenden Kreishandwerksmeister Armin Stöckel, die zur Wirtschaft und zu den Anfängen ihres Berufslebens befragt wurden.
Schulleiter Johann Dilger hatte in den vergangenen Wochen 240 Abschlusszeugnisse unterschrieben und bemerkt, dass durchweg gute und teils auch sehr gute Leistungen erzielt wurden. Junge Menschen wollen gefordert werden. „Fördern durch Fordern“ müsse wieder stärker ins Bewusstsein treten, sagte Dilger.
Schülersprecher Florian Peisl blickte zurück auf die dreieinhalb Jahre Ausbildung: „Jetzt ist die Zeit, kurz durchzuatmen – den ersten Schritt haben wir geschafft.“ -wil- (Quelle: Straubinger Tagblatt vom 07.02.2019)

Die ausgezeichneten Schüler hatten eine Note von 1,5 oder besser und wurden mit dem Staatspreis der Regierung von Niederbayern und dem Verbandspreis des Berufsschulverbandes ausgezeichnet:
Staatspreis für Andrea Moro und Armin Ott (Zweiradmechatronikerin und Zweiradmechatroniker – Fachrichtung Motorradtechnik).
Über den Verbandspreis freuen sich Elisabeth Heidorn (Konditorin), Arwed Loth (Zweiradmechatroniker – Fachrich-tung Fahrradtechnik), Simon Kraus (Technischer Produktdesigner), Patrick Bornschlegl (Anlagenmechaniker für Sanitär-, Heizungs- und Klimatechnik), Sebastian Biendl (Feinwerkmechaniker – Fachrichtung Maschinenbau) und Barbara Klöppl (Konditorin)

Spende des Fachvereins

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Spende für Berufsnachwuchs

Ausbildung auf hohem handwerklichen Niveau

Fachverein der Bäcker und Konditoren unterstützt Fachbereich Ernährung

 

Auszubildende zum Bäcker oder Konditor auf dem Weg zu einem erfolgreichen Abschluss zu unterstützen, das ist das Ziel der Lehrkräfte des Fachbereiches Ernährung. Diese Aufgabe stellt auch große Anforderungen an die Ausstattung der Werkstätten. Umso größer war die Freude des Sachaufwandsträgers, der Schulleitung und der Lehrkräfte des Fachbereiches über eine großzügige Spende des Fachvereins der Bäcker und Konditoren. Verwendet werden die 500,00€ als Zuschuss für die Anschaffung eines neuen Spiralkneters. Gerade die Bäcker können damit verschiedenste Brot- und Kleingebäckteige im Unterricht herstellen - anders als bei vollautomatischen Brot- und Semmelbackanlagen müssen die Zutaten noch abgewogen, die Teigführung kontrolliert, die Teigqualität sensorisch geprüft und die Teige anschließend zu Broten aufgearbeitet werden. Diese Arbeitsweise schult traditionelle handwerkliche Fertigkeiten. Aber auch die Konditoren nutzen die neue Knetmaschine zur Herstellung verschiedenster Hefefeingebäcke – je nach Jahreszeit in Form von Osterbroten bis zu Christstollen.  

 

Regelmäßig spendet der Fachverein der Bäcker und Konditoren anlässlich des Bäckerballs für einen sozialen Zweck. In diesem Jahr wurde die Geldspende auch wegen des Jubiläums „125 Jahre Fachverein der Bäcker und Konditoren“ übergeben

Der Vorsitzende des Fachvereins, Klaus Eggensberger, sieht in der Zuwendung für die Ausstattung der Backstube auch ein Dankeschön dafür, dass die Mitglieder des Fachvereins diese zur Vorbereitung der Tortentombola nutzen können.

 

 

 

allgemein

Die Spende überreichten nun der Vorsitzende des Fachvereins, Klaus Eggensberger, (links) und sein Stellvertreter Christian Spreitzer (2.v.re.) sowie Vorstandsmitglied und Fachbetreuer a.D. Peter Sagstetter (2.v.li.) an die Joseph-von-Fraunhofer-Schule, vertreten durch Schulleiter-Stellvertreter Michael Bremm (3.v.li.), Mitglied der Schulleitung Ute Hentschirsch-Gall (4.v.li.), Fachbetreuer Franz Eyerer (rechts) und die Lehrkräfte Constanze Heusinger und Christian Schütz (4.u.3.v.re.).

 

 

Tschechische Spezialitäten

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Tschechische Spazialitäten

„Likérová špička“ und „valentýnské srdce“ –
deutsche Konditorlehrlinge lernen tschechische Spezialitäten kennen

Schulpartnerschaft  mit der Partnerschule „Střední škola a jazyková škola“ in Volynè/ Südböhmenwurde bei einem weiteren Projekttag vertieft

„Likérová špička“ und „valentýnské srdce“, zwei typisch böhmische Konditorei-Erzeugnisse stellten die Schülerinnen und Schüler der Fachklassen für Konditoren bei ihrem Besuch an der Partnerschule „Střední škola a jazyková škola“ in Volynè/ Südböhmen zusammen mit ihren tschechischen Kolleginnen und Kollegen her.

Bereits zum vierten Mal reiste diesmal eine Straubinger Schüler-Delegation zusammen mit der Mitarbeiterin in der Schulleitung Ute Hentschirsch-Gall sowie dem Fachbetreuer des Fachbereiches Ernährung Franz Eyerer nach Tschechien.

Zur offiziellen Begrüßung sowie zur Projektpräsentation war, neben der Schulleiterin Dr. Eva Klasova und den Lehrkräften, auch der Bürgermeister der Stadt Volyné erschienen. In ihren Grußworten stellten alle Redner die Bedeutung eines Schüleraustausches in Zeiten eines zusammenwachsenden Europas heraus und wünschten den Jugendlichen viel Freude beim gemeinsamen Arbeiten.

Ziel des Projekttages war, dass die angehenden niederbayerischen Konditoren Rezepturen für typisch böhmische Spezialitäten kennenlernen und diese auch selbst herstellen.

Mit dem Auftrag, „Likérová špička“ und „valentýnské srdce“ herzustellen, wurde in der Backstube der Partnerschule, in der normalerweise für den täglichen Verkauf im schuleigenen Café produziert wird, auch fleißig gearbeitet. Als Verständigungshilfen hatten die tschechischen Schülerinnen und Schüler bereits zweisprachige Rezepturkarten vorbereitet. Aber auch sonst konnte die Sprachbarriere leicht überwunden werden – ausreichende Englischkenntnisse sowie Mimik und Gestik oder einfach das Vormachen leisteten wertvolle Dienste.

Fingerspitzengefühl und eine ruhige Hand waren vor allem beim Herstellen der „Likérová špička“, einer Schokoladen-Köstlichkeit, gefragt. Ein wie eine Bergspitze zulaufender Mantel aus Schokoladenkrem durfte auf gar keinen Fall eine Lücke aufweisen, damit er abschließend auch mit Eierlikör gefüllt und dann mit Schokolade überzogen werden konnte.

Trotz eines straffen Arbeitsplanes blieb für alle Beteiligten, Schüler und Lehrkräfte, den gesamten Projekttag über genügend Zeit zu persönlichen Gesprächen, die weit über das Fachliche hinausgingen. Deutlich merkte man, dass die anfängliche Zurückhaltung gegenüber den Jugendlichen aus einem anderen Land nun überwunden und das gegenseitige Verständnis gewachsen ist.

 

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