"Eramus+"-Tagebuch

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Erasmus

"Erasmus+" Mobilität

Vom Sonntag, 24. März 2019 bis Samstag, 6. April 2019 verbringen 11 Schülerinnen und 1 Schüler aus der Fachklasse für Konditoren im 3. Ausbildungsjahr KOV12 eine "Erasmus+"-Mobilität in Brixen/Südtirol unter dem Motto `Eine kulinarische Entdeckungsreise in Europa - globales Denken von Auszubildenden für innovative und zukunftsfähige Lernkonzepte im Bereich der Konditorei/Patisserie`. In einem Studienaufenthalt an der Emma-Hellenstainer-Berufsschule sowie in ausgewählten Praktikumsbetrieben in Brixen/Südtirol  werden die Auszubildenden fachliche Kompetenzen im Bereich der Speiseeisherstellung sowie der Zucker- und Schokoladenverarbeitung erwerben, wobei neue Technologien dabei die traditionelle Handwerkskunst ergänzen. Außerdem lernen sie internationale Arbeitsmärkte und deren vielfältige Aufgaben und Einsatzmöglichkeiten kennen.

Unter dem folgenden Link können Sie unser Tagebuch verfolgen:

https://bs1.berufsschule-straubing.de/index.php/ernaehrung/aktuelles-ernaehrung/548-erasmus-tagebuch

 

Spende des Fachvereins

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Spende für Berufsnachwuchs

Ausbildung auf hohem handwerklichen Niveau

Fachverein der Bäcker und Konditoren unterstützt Fachbereich Ernährung

 

Auszubildende zum Bäcker oder Konditor auf dem Weg zu einem erfolgreichen Abschluss zu unterstützen, das ist das Ziel der Lehrkräfte des Fachbereiches Ernährung. Diese Aufgabe stellt auch große Anforderungen an die Ausstattung der Werkstätten. Umso größer war die Freude des Sachaufwandsträgers, der Schulleitung und der Lehrkräfte des Fachbereiches über eine großzügige Spende des Fachvereins der Bäcker und Konditoren. Verwendet werden die 500,00€ als Zuschuss für die Anschaffung eines neuen Spiralkneters. Gerade die Bäcker können damit verschiedenste Brot- und Kleingebäckteige im Unterricht herstellen - anders als bei vollautomatischen Brot- und Semmelbackanlagen müssen die Zutaten noch abgewogen, die Teigführung kontrolliert, die Teigqualität sensorisch geprüft und die Teige anschließend zu Broten aufgearbeitet werden. Diese Arbeitsweise schult traditionelle handwerkliche Fertigkeiten. Aber auch die Konditoren nutzen die neue Knetmaschine zur Herstellung verschiedenster Hefefeingebäcke – je nach Jahreszeit in Form von Osterbroten bis zu Christstollen.  

 

Regelmäßig spendet der Fachverein der Bäcker und Konditoren anlässlich des Bäckerballs für einen sozialen Zweck. In diesem Jahr wurde die Geldspende auch wegen des Jubiläums „125 Jahre Fachverein der Bäcker und Konditoren“ übergeben

Der Vorsitzende des Fachvereins, Klaus Eggensberger, sieht in der Zuwendung für die Ausstattung der Backstube auch ein Dankeschön dafür, dass die Mitglieder des Fachvereins diese zur Vorbereitung der Tortentombola nutzen können.

 

 

 

allgemein

Die Spende überreichten nun der Vorsitzende des Fachvereins, Klaus Eggensberger, (links) und sein Stellvertreter Christian Spreitzer (2.v.re.) sowie Vorstandsmitglied und Fachbetreuer a.D. Peter Sagstetter (2.v.li.) an die Joseph-von-Fraunhofer-Schule, vertreten durch Schulleiter-Stellvertreter Michael Bremm (3.v.li.), Mitglied der Schulleitung Ute Hentschirsch-Gall (4.v.li.), Fachbetreuer Franz Eyerer (rechts) und die Lehrkräfte Constanze Heusinger und Christian Schütz (4.u.3.v.re.).

 

 

Tschechische Spezialitäten

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Tschechische Spazialitäten

„Likérová špička“ und „valentýnské srdce“ –
deutsche Konditorlehrlinge lernen tschechische Spezialitäten kennen

Schulpartnerschaft  mit der Partnerschule „Střední škola a jazyková škola“ in Volynè/ Südböhmenwurde bei einem weiteren Projekttag vertieft

„Likérová špička“ und „valentýnské srdce“, zwei typisch böhmische Konditorei-Erzeugnisse stellten die Schülerinnen und Schüler der Fachklassen für Konditoren bei ihrem Besuch an der Partnerschule „Střední škola a jazyková škola“ in Volynè/ Südböhmen zusammen mit ihren tschechischen Kolleginnen und Kollegen her.

Bereits zum vierten Mal reiste diesmal eine Straubinger Schüler-Delegation zusammen mit der Mitarbeiterin in der Schulleitung Ute Hentschirsch-Gall sowie dem Fachbetreuer des Fachbereiches Ernährung Franz Eyerer nach Tschechien.

Zur offiziellen Begrüßung sowie zur Projektpräsentation war, neben der Schulleiterin Dr. Eva Klasova und den Lehrkräften, auch der Bürgermeister der Stadt Volyné erschienen. In ihren Grußworten stellten alle Redner die Bedeutung eines Schüleraustausches in Zeiten eines zusammenwachsenden Europas heraus und wünschten den Jugendlichen viel Freude beim gemeinsamen Arbeiten.

Ziel des Projekttages war, dass die angehenden niederbayerischen Konditoren Rezepturen für typisch böhmische Spezialitäten kennenlernen und diese auch selbst herstellen.

Mit dem Auftrag, „Likérová špička“ und „valentýnské srdce“ herzustellen, wurde in der Backstube der Partnerschule, in der normalerweise für den täglichen Verkauf im schuleigenen Café produziert wird, auch fleißig gearbeitet. Als Verständigungshilfen hatten die tschechischen Schülerinnen und Schüler bereits zweisprachige Rezepturkarten vorbereitet. Aber auch sonst konnte die Sprachbarriere leicht überwunden werden – ausreichende Englischkenntnisse sowie Mimik und Gestik oder einfach das Vormachen leisteten wertvolle Dienste.

Fingerspitzengefühl und eine ruhige Hand waren vor allem beim Herstellen der „Likérová špička“, einer Schokoladen-Köstlichkeit, gefragt. Ein wie eine Bergspitze zulaufender Mantel aus Schokoladenkrem durfte auf gar keinen Fall eine Lücke aufweisen, damit er abschließend auch mit Eierlikör gefüllt und dann mit Schokolade überzogen werden konnte.

Trotz eines straffen Arbeitsplanes blieb für alle Beteiligten, Schüler und Lehrkräfte, den gesamten Projekttag über genügend Zeit zu persönlichen Gesprächen, die weit über das Fachliche hinausgingen. Deutlich merkte man, dass die anfängliche Zurückhaltung gegenüber den Jugendlichen aus einem anderen Land nun überwunden und das gegenseitige Verständnis gewachsen ist.

 

Abschlussfeier Winter 2019

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Abschlussfeier Winter 2019

Abschlussfeier Winter 2019
 
Die mit Staats- und Verbandspreis ausgezeichneten Absolventen umgeben von den Mitgliedern der Schulleitung und den politischen Ehrengästen (von links) Josef Anzinger, Armin Stöckel, Michael Bremm, Ute Hentschirsch-Gall, Corinna Miazga, Maria Stelzl, Franz-Xaver Eckl, die mit dem Verbandspreis ausgezeichneten Schüler und die beiden mit dem Staatspreis Ausgezeichneten Andrea Moro (8.v.l.) und Armin Ott (6.v.re.) sowie Johann Dilger und Christoph Kämpf.
 

Fördern durch Fordern

240 Schüler haben am Dienstag von der Berufsschule I ihr Abschlusszeugnis erhalten. Der Feier voran ging ein Gottesdienst in der Johannes-von-Gott-Kirche mit Diakon Willi Irrgang und dem evangelischen Pfarrer im Schuldienst Philip Theiß. Für hervorragende schulische Leistungen gab es den Staatspreis der Regierung von Niederbayern und Verbandspreise des Berufsschulverbandes.

Stellvertretender Schulleiter Michael Bremm begrüßte neben den Ehrengästen die Elektroniker, Fein-werkmechaniker, Kfz-Mechatroniker, Zweiradmechaniker, Anlagenmechaniker und Technischen Pro-duktdesigner, die mit dem heutigen Tag aber noch nicht alle Geselle, Gehilfe oder Facharbeiter sind, denn einige von ihnen stecken noch mitten in den Kammerprüfungen, die sich über einige Wochen erstrecken. Der Gesellenbrief wird ihnen dann in den Freisprechungsfeiern der Innungen überreicht. Bevor die Grußwortredner ans Pult traten, spielte Florian Murer auf seiner Steirischen frech und fröhlich auf.
Bürgermeisterin Maria Stelzl blickte auf die dreieinhalb Jahre Ausbildungszeit zurück und ging auf die Vielfalt der BS I und ihrer Ausbildungsmöglichkeiten ein. Die Fraunhofer-Berufsschule beschränke sich nicht nur auf Wissensvermittlung.
MdB Corinna Miazga hatte neben den eigenen Glückwünschen auch die von MdB Alois Rainer und MdB Erhard Grundl dabei. „Besteigen Sie den Berg, um die Welt sehen zu können. Machen Sie etwas aus sich“, meinte Corinna Miazga.
Drei junge Frauen der Absolvia und Ute Hentschirsch-Gall von der Schulleitung moderierten ein Grußwort mit dem Vizepräsidenten der IHK Niederbayern Christoph Kämpf und dem Vorsitzenden Kreishandwerksmeister Armin Stöckel, die zur Wirtschaft und zu den Anfängen ihres Berufslebens befragt wurden.
Schulleiter Johann Dilger hatte in den vergangenen Wochen 240 Abschlusszeugnisse unterschrieben und bemerkt, dass durchweg gute und teils auch sehr gute Leistungen erzielt wurden. Junge Menschen wollen gefordert werden. „Fördern durch Fordern“ müsse wieder stärker ins Bewusstsein treten, sagte Dilger.
Schülersprecher Florian Peisl blickte zurück auf die dreieinhalb Jahre Ausbildung: „Jetzt ist die Zeit, kurz durchzuatmen – den ersten Schritt haben wir geschafft.“ -wil- (Quelle: Straubinger Tagblatt vom 07.02.2019)

Die ausgezeichneten Schüler hatten eine Note von 1,5 oder besser und wurden mit dem Staatspreis der Regierung von Niederbayern und dem Verbandspreis des Berufsschulverbandes ausgezeichnet:
Staatspreis für Andrea Moro und Armin Ott (Zweiradmechatronikerin und Zweiradmechatroniker – Fachrichtung Motorradtechnik).
Über den Verbandspreis freuen sich Elisabeth Heidorn (Konditorin), Arwed Loth (Zweiradmechatroniker – Fachrich-tung Fahrradtechnik), Simon Kraus (Technischer Produktdesigner), Patrick Bornschlegl (Anlagenmechaniker für Sanitär-, Heizungs- und Klimatechnik), Sebastian Biendl (Feinwerkmechaniker – Fachrichtung Maschinenbau) und Barbara Klöppl (Konditorin)

Erasmus-Projekt der Konditoren

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Konditoren gehen auf kulinarische Entdeckungsreise in Europa

Erasmus-Projekten

„Erasmus+-Projekt“  nach Brixen/Südtirol

Große Freude ruft die Genehmigung des Erasmus+-Projektes „Eine kulinarische Entdeckungsreise in Europa“ für Konditoren- Auszubildende bei Schulleitung, Lehrkräften und vor allem den ausgewählten elf Schülerinnen und einem Schüler hervor. Vom 24. März bis 6. April 2019 werden die angehenden Konditoren im 3. Ausbildungsjahr zusammen mit den beiden Organisatoren, Fachbetreuer Franz Eyerer und Erasmus-Beauftragter Karl Schwarzmüller, sowie der Mitarbeiterin der Schulleitung Ute Hentschirsch-Gall einen Studienaufenthalt an der Emma-Hellenstainer-Berufsschule in Brixen/Südtirol verbringen. Der offizielle Startschuss erfolgte nun mit einem Besuch der Fachlehrer aus Südtirol in Straubing.

Eine aufwändige Bewerbung um die Förderung eines Studienaufenthaltes in Brixen/Südtirol wurde von der Nationalen Agentur Bildung für Europa beim Bundesinstitut für Berufsbildung (NABIBB) äußerst positiv bewertet und damit in die Förderung aufgenommen.

Die jungen Konditoren werden fachliche Kompetenzen im Bereich der Zucker- und Schokoladenverarbeitung erwerben. Dazu arbeiten sie zusammen mit den Südtiroler Schülern an einem gemeinsamen Projekt und präsentieren ihre Werke am Ende der ersten Studienwoche. Bei der gemeinsamen Tätigkeit können sich auch ihre sozialen und interkulturellen Kompetenzen erweitern. In der zweiten Woche lernen die Auszubildenden Rezepturen und Herstellungsweise regionaler Spezialitäten bei der Mitarbeit in ausgewählten Betrieben kennen.

Bereits vor der Abgabe der Bewerbung waren Franz Eyerer und Karl Schwarzmüller nach Brixen gereist, um erste Koordinierungsgespräche zu führen.

Ihren Gegenbesuch in Straubing nutzten die Lehrkräfte der Emma-Hellenstainer-Schule nun, um die am Projekt beteiligten Schülerinnen und Schüler und auch den Fachbereich Ernährung kennenzulernen. Sie zeigten sich beeindruckt von den in den letzten Jahren durchgeführten Projekten wie der Stadtturmtorte, den Schautorten zum jährlichen „Großen Preis von Niederbayern“ und den Live-Auftritten im ZDF-Fernsehgarten. Auch konnten organisatorische Fragen geklärt und ein Ausflugs- und Kulturprogramm besprochen werden.

Seit 1977, also seit mehr als 40 Jahren, fördert unsere Schule als Sprengelschule eine zeitgemäße und innovative Ausbildung junger Konditorinnen und Konditoren aus ganz Niederbayern. Die Globalisierung der Arbeitswelt schreitet immer weiter voran – internationale Arbeitsmärkte bieten vielfältige Aufgaben und Einsatzmöglichkeiten und neue Technologien ergänzen die traditionelle Handwerkskunst. Das Leitmotiv des Erasmus+- Projektes heißt deshalb auch: Globales Denken von Auszubildenden für innovative und zukunftsfähige Lernkonzepte im Bereich der Konditorei/Patisserie.

Erasmus-Projekt

Schulleiter Johann Dilger, die Südtiroler Lehrkräfte Arthur Widmann, Axel Gömann und Simon Allneider sowie Fachbetreuer Franz Eyerer, Mitarbeiterin der Schulleitung Ute Hentschirsch-Gall und Erasmus-Beauftragten Karl Schwarzmüller beim Organisationstreffen an der Berufsschule I.

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