Besuch bei der Firma Heidenhain

Veröffentlicht in Metalltechnik Aktuelles

Am 05.04.2017 besuchten wir, die Klassen ME10C und ME12B der Berufschule Straubing, den Standort der Firma Heidenhain in Traunreut. Nachdem alle Schüler und unsere beiden Begleitungslehrer Herr Reif und Herr Maier an der Bushaltestelle beim ehemaligen SPD-Häuschen eintrafen, begannen wir unsere Fahrt mit 5 Minuten Verspätung um 8.00 Uhr. Ebenfalls schafften wir es, wie geplant bis 10.00 Uhr vor Ort zu sein. Jeder der Schüler bekam ein kleines Namensschildchen, welches wir immer gut sichtbar zu tragen hatten. Der Ausbildungsleiter informierte uns über die Geschichte, die Entwicklung und den aktuellen Stand des Betriebs. Heidenhain wurde 1889 ursprünglich als Metallätzerei in Berlin gegründet. Aufgrund der Demontage nach Ende des 2ten Weltkriegs musste der Gründer Dr. Johannes Heidenhain heimlich nach Traunreut fliehen, wo er 1948 mit 5 Mitarbeitern einen Neustart wagte. Dieser entwickelte sich zum heutigen Stand von ca.4000 Mitarbeitern in Traunreut (12000 Mitarbeitern weltweit), einem Gewinn von 1,4 Milliarden Euro (im Jahr 2016), einem durchschnittlichen Wachstum von 5% pro Jahr und einem Standort in jedem industrialisierten Land der Welt. Jeder Mitarbeiter der Firma, von der Putzfrau bis zum Ingenieur, hat jedes Jahr eine Chance auf eine Gewinnprämie, die aus den letzten 3 Monaten berechnet wird. Außerdem stellt der Betrieb jährlich ca. 70 Auszubildende und 80 Studenten ein, mit einer Spitzenzahl von insgesamt 240 Azubi-Einstellungen in einem Jahr. Zudem ist die Firma seit 1970 eine gemeinnützige Stiftung, mit welcher sie regionale Krankenhäuser, Kindergärten und ähnliche soziale Einrichtungen unterstützt. Heutzutage besitzt die Firma eine breite Auswahl an Produkten, beispielsweise CNC-Steuerungen, Längenmessgeräte und Motoren, welche in 6 Fertigungsabteilungen hergestellt werden. Nach Abschluss des 30 minütigen Vortrags wurden wir in 3 Gruppen auf 3 Führer aufgeteilt, welche uns jeweils eine bestimmte Fertigungsabteilung (Endmontage, Metallzerspanung, Elektronikabteilung, etc.) zeigten. Anschließend gab es eine halbe Stunde Brotzeitpause, in der uns verschiedene belegte Semmeln und Getränke kostenlos zur Verfügung gestellt wurden. Nach dieser gab es noch einen kurzen Vortrag über die Steuerungen der CNC-Maschinen. Mit Beenden des Vortrags traten wir die Rückreise an, die wir um 15.30 Uhr in Straubing am Bahnhof abschließen konnten.

 

Konstantin Stadler/ME 10C 06.04.2017

 

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