Abschlussfeier 2016

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Im zweiten Anlauf durchgestartet

Abschlussfeier mit Zeugnisverleihung für die Schüler des „Straubinger Modells“

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„Auf das Zeugnis, das ihr heute überreicht bekommt, könnt ihr stolz sein! Es spiegelt eure tollen Leistungen des vergangenen Schuljahres wider und öffnet euch die Türen ins Berufsleben, in das ihr jetzt eintretet.“ Oberstudiendirektor Johann Dilger, Schulleiter der Joseph-von-Fraunhofer-Schule, Staatliche Berufsschule I, brachte in seiner Rede die Freude über das gute Abschneiden der 33 Absolventen des „Straubinger Modells“ zum Ausdruck. In einer kurzweiligen Abschlussfeier ließen Schüler und Lehrkräfte, Vertreter des Schulamtes, des Kooperationspartners AWO Soziale Dienste sowie die Schulleiter der Berufsschule I und der Grund- und Mittelschule Ittling das vergangene Jahr Revue passieren.

Im Rahmen des „Straubinger Modells“ werden Jugendliche unterrichtet, die nach der neunten Klasse keinen Ausbildungsplatz vorweisen können und in den meisten Fällen auch keinen Qualifizierenden Mittelschulabschluss erreicht haben. In zwei Klassen wird ihnen mit viel individueller Hilfe und Förderung nochmals die Chance gegeben, in einem zweiten Anlauf diese beiden Ziele zu erreichen.


78 Prozent bestanden den „Quali“
Mittelschullehrer Jürgen Langhans freute sich über die sehr guten Prüfungsergebnisse: Von 23 zu den Prüfungen zum „Qualifizierenden Mittelschulabschluss“ angetretenen Schülern waren 18 erfolgreich, das entspricht einer Quote von 78 Prozent. Über das Erreichen des „Erfolgreichen Mittelschulabschlusses“ können sich jetzt 88 Prozent aller Schüler freuen. Sozialpädagogin Eva Renner fügte hinzu, dass 85 Prozent aller Teilnehmer über einen Ausbildungsplatz verfügen und bei einigen noch vielversprechende Bewerbungen ausstehen.

„Viele junge Leute mit toller Perspektive!“
Schulrat Stephan Grotz würdigte in seiner Rede das erfolgreiche und harmonierende Zusammenarbeiten von Berufsschule, Mittelschule und AWO: „Dass hier jetzt so viele junge Menschen mit einer tollen Perspektive stehen, haben wir der engagierten Arbeit eines Teams zu verdanken, das sich in die Belange und Probleme Jugendlicher hineinversetzen kann. Und natürlich eures persönlichen Durchhaltevermögens, liebe Entlassschüler!“

AWO-Geschäftsführer Klaus Hofmann war sichtlich stolz auf die Ergebnisse und dankte dem ganzen Team und besonders seiner Mitarbeiterin Eva Renner für die hervorragende Arbeit im vergangenen Schuljahr. „Jetzt liegt es an euch, etwas aus diesem tollen Ergebnis zu machen“, so Hoffmann zu den Schülern. „Das Lernen und die Anstrengungen sind mit dem heutigen Tag nicht vorbei, es geht erst richtig los!“

Reibungslose Kooperation zwischen Mittel- und Berufsschule
Die Schulleiterin der Grund- und Mittelschule Ittling, Christiane Niedermeier, bedankte sich bei den Vertretern der Berufsschule für die reibungslose Kooperation im vergangenen Schuljahr. Sie wünschte sich in ihrer Rede noch viele weitere Jahre der Zusammenarbeit und wünschte den Abschlussschülern für ihre berufliche Zukunft nur das Beste.

Viele Lacher erntete die humorvolle Rede des Klassensprechers Hatam Salh, der das Jahr aus Schülersicht Revue passieren ließ und sich herzlich bei den Lehrern und der Schulleitung für die Unterstützung bedankte.

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Klassenbester mit dem Traumschnitt 1,55: Don Hugl
Die Zeugnisverleihung durch die beiden Klassenleiter Guido Haimerl und Jürgen Langhans bildete gleichzeitig Höhepunkt und Abschluss der Feier. Den besten Notenschnitt mit 1,55 im „Quali“ erreichte dabei Don Hugl, der im Sportinternat Straubing als Boxer aufgenommen ist. Lea Dorfner und Jessica Schwaiger folgten mit jeweils einem Schnitt von 2,00.

Lehrfahrt zum Armeemuseum

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Das Bayerische Armeemuseum in Ingolstadt –
ein modernes zeitgeschichtliches Museum

 

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Abgestimmt auf den Lehrplan des Faches GSE der Mittelschule besuchten die beiden Klassen des „Straubinger Modells“ am 8. März 2016 das Armeemuseum in Ingolstadt. Die Ereignisse rund um den 1. Weltkrieg werden dort thematisiert. Die Ausstellung  erwies sich als äußerst interessant und beeindruckend. Sehr lebendige und eindrucksvolle Referate und Ausführungen zu Waffen, Heeresführung, Sanitätswesen und zu den politischen Systemen dieser Zeit zogen nicht nur Schülerinnen und Schüler, sondern auch Lehrer in ihren Bann. Jeder konnte die schrecklichen Gräuel des Krieges erkennen und das unsägliche Leid der Soldaten und Zivilisten aller beteiligten Nationen nachvollziehen. Kriege waren und werden nie eine Lösung für Konflikte sein - egal wann und wo auf dieser Welt ein Krieg stattfand oder aktuell stattfindet. Mit dieser Erkenntnis und mit der ganz individuellen Einsicht und Bereitschaft, Kriegen keine Chance zu geben, traten die Schülerinnen und Schüler die Heimreise an.

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Lehrfahrt nach Regensburg

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Klassenfahrt nach Regensburg
am 5. Oktober 2015

Die Sonne strahlte mit uns Schülern um die Wette an diesem Herbsttag in Regensburg  -  klar, einen Unterrichtstag gegen eine Fahrt in die schöne Donaustadt zu tauschen, wer wäre da nicht begeistert?

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Unser erstes Ziel nach der Ankunft am bevölkerten Bahnhof war das Welterbemuseum im Salzstadel. Schon allein das direkt am Donauufer bei der Steinernen Brücke gelegene Gebäude aus dem 17. Jahrhundert begeistert mit seiner imposanten Architektur: Eine mächtige Balkenkonstruktion aus größtenteils originalem Holz trägt die Decken des mehrstöckigen Hauses. Eine ganze Menge von interaktivem Anschauungsmaterial, alten Bildern und historischen Fundstücken dokumentiert die Stadtgeschichte Regensburgs von den ersten Siedlungsspuren aus der Steinzeit bis heute. Neben uns sahen sich viele Touristen aus aller Herren Länder die Ausstellung an – man sieht, dass Regensburg vor allem dank des Welterbestatus seiner Innenstadt ein begehrtes Ziel für Gäste aus aller Welt geworden ist.

Der Stadtturm - Straubings Wahrzeichen

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Schülerinnen und Schüler des kooperativen Berufsvorbereitungsjahres (BVJ/k) und die Auszubildenden der AWO-Metallwerkstatt gestalten gemeinsam die wohl bekannteste Sehenswürdigkeit Straubings – den Stadtturm, der dieses Jahr seinen 700. Geburtstag feiert.

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Im Rahmen des Berufsschulunterrichts erlernen die Schülerinnen und Schüler des" Straubinger Modells" die Grundlagen der Fertigungstechnik und können nun in den nächsten Wochen in der AWO- Werkstatt in der Osserstraße ihr theoretisches Wissen über den Werkstoff Metall auch im Praktischen erlernen und vertiefen.

Abschlussfeier Straubinger Modell 2014

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Quali und Ausbildungsplatz
als Lohn für das Durchhaltevermögen

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Auch im Schuljahr 2013/14 gab es im bewährten „Straubinger Modell“, einem Kooperationsmodell der Joseph-von-Fraunhofer-Schule, des Staatlichen Schulamtes und der Mittelschule Ulrich Schmidl, für Jugendliche in je einer Berufsschul- und Mittelschulklasse wieder die Gelegenheit, ihren Schulabschluss zu verbessern und so die Chance auf eine Ausbildungsstelle zu erhöhen.

Nun erhielten sie die Bestätigung, dass sich ihr Durchhaltevermögen gelohnt hat – ihre Zeugnisse.

Zur Abschlussfeier für die Schülerinnen und Schüler des „Straubinger Modells“ konnte Schulleiter Oberstudiendirektor Johann Dilger neben den erfolgreichen Absolventinnen und Absolventen auch alle Lehrkräfte, die Sozialpädagogin sowie Schulamtsdirektor Johannes Müller und als Schulleiterin der Mittelschule Ulrich Schmidl Rektorin Petra Buchner begrüßen.

Dilger betonte, dass es Ihn persönlich besonders freue, dass die Jugendlichen das Angebot der Beschulung im „Straubinger Modell“ angenommen und sich so ein Fundament für den erfolgreichen Einstieg in das Berufsleben gelegt hätten. Eine Berufsausbildung sei die Grundlage für den weiteren beruflichen Aufstieg und gesellschaftliche Anerkennung. Es sei beeindruckend, dass immerhin 90% der Schülerinnen und Schüler im zweiten Anlauf nun eine Ausbildungsstelle gefunden haben.

Schulamtsdirektor Johannes Müller beglückwünschte die jungen Frauen und Männer ebenfalls zu ihrem Erfolg und forderte sie auf, sich bietende Chancen im Leben sinnvoll zu nutzen.

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