Berufswahlsiegel

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Auszeichnung durch das Bildungswerk
der Bayerischen Wirtschaft (bbw)

Als feste Institution hat sich an unserer Schule das „Straubinger Modell“ etabliert. Nun wurde diese Idee durch das Bildungswerk der Bayerischen Wirtschaft (bbw) mit dem „Berufswahl-Siegel“ ausgezeichnet. Bei einer Festveranstaltung am Mittwoch, 24. Mai 2017, im Kloster Metten konnten Schulleiter Johann Dilger und weitere Vertreter der Schule das Siegel aus den Händen von Kultusstaatssekretär Bernd Sibler und der Direktorin des ISB München, Dr. Karin Oechslein, entgegennehmen.

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Staatssekretär Bernd Sibler, Dr. Karin Oechslein vom ISB München, Jurymitglied Ingeborg Roesler von der Interessengemeinschaft süddeutscher Unternehmer ISU (v.li.) sowie Michael Mötter, stellvertretender Geschäftsführer des bbw (re.) überreichten an StDin Ute Hentschirsch-Gall, Mittelschullehrer Jürgen Langhans, Sozialpädagogin Eva Renner, Schulamtsdirektor Johannes Müller und OStD Johann Dilger (4. bis 8.v.li.) das „Berufswahl-Siegel“

Für das Berufswahl-Siegel können sich Schulen aller Schularten bewerben, die junge Leute beim Übergang von der Schule in den Beruf in besonderer Weise unterstützen. Dieser Herausforderung stellt sich unser Team aus Schulleitung, Berufsschul- und Mittelschullehrkräften und einer Sozialpädagogin insbesondere für junge Leute, die aufgrund eines fehlenden Schulabschlusses, mangelnder Ausbildungsreife oder vielfältiger Probleme im persönlichen Umfeld zunächst keinen Ausbildungsplatz finden können.

Bewerbungstraining

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Von Ausbildungsplatzsuche bis Kleidungswahl  -
wichtige Tipps für die Bewerbung

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Einen interessanten und lehrreichen Vormittag verbrachten die beiden Klassen des "Straubinger Modells" beim Bewerbungstraining in der AOK-Geschäftsstelle Straubing. AOK-Mitarbeiterin Silke Buchner gab den interessierten Schülern wertvolle und praxisnahe Tipps zu den Themen Ausbildungsplatzsuche, erfolgreiches Telefonieren, Verhalten im Vorstellungsgespräch, richtige Kleidungswahl und vielem mehr rund um das große Feld Bewerbung. Auch ein Einstellungstest mit Aufgaben rund ums logische Denken stand auf dem Programm, der realistisch unter Zeitdruck zu erledigen war. Highlight des Vormittags aber waren die fiktiven, gefilmten Vorstellungsgespräche, die im Anschluss auf Herz und Nieren analysiert wurden. Mit dem guten Gefühl von mehr Sicherheit und weniger Nervosität beim Bewerben und Vorstellen ging der gelungene Vormittag für die Schüler zu Ende.

Lehrfahrt nach Regensburg

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 Unesco-Welterbestadt Regensburg

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Unsere diesjährige Fahrt zu Schuljahresbeginn führte uns am 26. September 2016 bei herrlichem Spätsommerwetter ins schöne Regensburg. Das Welterbemuseum im Salzstadel bei der Steinernen Brücke war unser erstes Ziel. In diesem historisch interessanten Gebäude mit einer imposanten Balkenkonstruktion ist die Geschichte Regensburg von den Anfängen bis hin zur Aufnahme in das UNECSO-Welterbe dokumentiert. Viel interaktives Anschauungsmaterial, historische Fundstücke und alte Bilder lassen die Stadtgeschichte der Donaustadt aufleben.

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Unser nächstes Ziel war der Dom, eines der Wahrzeichen Regensburgs. Im Inneren des mächtigen Gebäudes erwartet uns Kühle und andächtige Stille.
Draußen in der historischen Altstadt Regensburgs erwarteten uns dann deutlich angenehmere Temperaturen. Das milde Herbstwetter war ideal für einen Stadtbummel. Die Mädels gingen shoppen, viele Jungs genossen die Zeit in einem Straßencafe.
Ein kurzer Fußmarsch brachte uns zurück zum Bahnhof, von dem aus wir die Heimreise nach Straubing antraten.

 

Theaterbesuch: "Enisas Tagebuch"

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ME10J im Theater

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Einen unterhaltsamen, lehrreichen und beeindruckenden Vormittag erlebten die Schüler der Me10J bei der Aufführung des Stücks „Enisas Tagebuch“ der Regensburger Studententheatergruppe „ue-Theater“.

Thema der gelungenen Aufführung war die Flüchtlingsproblematik, die die beiden Schauspieler aus der Sicht des zehnjährigen Roma-Mädchens Enisa spielten und erzählten. In Tagebuchform wurde die authentische Geschichte von Enisas Familie dargestellt, die vor Krieg und Pogromen aus dem Kosovo nach Deutschland flüchtet und unter dramatischen Umständen wieder abgeschoben wird.

Zwischen den einzelnen Tagebuchsequenzen informierte ein Sprecher über die vielfältigen Aspekte der Asylproblematik, angefangen bei den Ursachen der Flucht bis hin zur aktuellen Situation.

Im Anschluss an das Stück folgte eine Nachbesprechung des Theaterstücks und eine lebhafte Diskussion über das Thema Flucht. Hier wurde deutlich, dass Krieg und Waffen nie eine Lösung sind. Verständnis und Mitmenschlichkeit sind die Zauberworte, damit Fremdenfeindlichkeit und Rassismus keine Chance haben.

 

Abschlussfeier 2016

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Im zweiten Anlauf durchgestartet

Abschlussfeier mit Zeugnisverleihung für die Schüler des „Straubinger Modells“

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„Auf das Zeugnis, das ihr heute überreicht bekommt, könnt ihr stolz sein! Es spiegelt eure tollen Leistungen des vergangenen Schuljahres wider und öffnet euch die Türen ins Berufsleben, in das ihr jetzt eintretet.“ Oberstudiendirektor Johann Dilger, Schulleiter der Joseph-von-Fraunhofer-Schule, Staatliche Berufsschule I, brachte in seiner Rede die Freude über das gute Abschneiden der 33 Absolventen des „Straubinger Modells“ zum Ausdruck. In einer kurzweiligen Abschlussfeier ließen Schüler und Lehrkräfte, Vertreter des Schulamtes, des Kooperationspartners AWO Soziale Dienste sowie die Schulleiter der Berufsschule I und der Grund- und Mittelschule Ittling das vergangene Jahr Revue passieren.

Im Rahmen des „Straubinger Modells“ werden Jugendliche unterrichtet, die nach der neunten Klasse keinen Ausbildungsplatz vorweisen können und in den meisten Fällen auch keinen Qualifizierenden Mittelschulabschluss erreicht haben. In zwei Klassen wird ihnen mit viel individueller Hilfe und Förderung nochmals die Chance gegeben, in einem zweiten Anlauf diese beiden Ziele zu erreichen.


78 Prozent bestanden den „Quali“
Mittelschullehrer Jürgen Langhans freute sich über die sehr guten Prüfungsergebnisse: Von 23 zu den Prüfungen zum „Qualifizierenden Mittelschulabschluss“ angetretenen Schülern waren 18 erfolgreich, das entspricht einer Quote von 78 Prozent. Über das Erreichen des „Erfolgreichen Mittelschulabschlusses“ können sich jetzt 88 Prozent aller Schüler freuen. Sozialpädagogin Eva Renner fügte hinzu, dass 85 Prozent aller Teilnehmer über einen Ausbildungsplatz verfügen und bei einigen noch vielversprechende Bewerbungen ausstehen.

„Viele junge Leute mit toller Perspektive!“
Schulrat Stephan Grotz würdigte in seiner Rede das erfolgreiche und harmonierende Zusammenarbeiten von Berufsschule, Mittelschule und AWO: „Dass hier jetzt so viele junge Menschen mit einer tollen Perspektive stehen, haben wir der engagierten Arbeit eines Teams zu verdanken, das sich in die Belange und Probleme Jugendlicher hineinversetzen kann. Und natürlich eures persönlichen Durchhaltevermögens, liebe Entlassschüler!“

AWO-Geschäftsführer Klaus Hofmann war sichtlich stolz auf die Ergebnisse und dankte dem ganzen Team und besonders seiner Mitarbeiterin Eva Renner für die hervorragende Arbeit im vergangenen Schuljahr. „Jetzt liegt es an euch, etwas aus diesem tollen Ergebnis zu machen“, so Hoffmann zu den Schülern. „Das Lernen und die Anstrengungen sind mit dem heutigen Tag nicht vorbei, es geht erst richtig los!“

Reibungslose Kooperation zwischen Mittel- und Berufsschule
Die Schulleiterin der Grund- und Mittelschule Ittling, Christiane Niedermeier, bedankte sich bei den Vertretern der Berufsschule für die reibungslose Kooperation im vergangenen Schuljahr. Sie wünschte sich in ihrer Rede noch viele weitere Jahre der Zusammenarbeit und wünschte den Abschlussschülern für ihre berufliche Zukunft nur das Beste.

Viele Lacher erntete die humorvolle Rede des Klassensprechers Hatam Salh, der das Jahr aus Schülersicht Revue passieren ließ und sich herzlich bei den Lehrern und der Schulleitung für die Unterstützung bedankte.

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Klassenbester mit dem Traumschnitt 1,55: Don Hugl
Die Zeugnisverleihung durch die beiden Klassenleiter Guido Haimerl und Jürgen Langhans bildete gleichzeitig Höhepunkt und Abschluss der Feier. Den besten Notenschnitt mit 1,55 im „Quali“ erreichte dabei Don Hugl, der im Sportinternat Straubing als Boxer aufgenommen ist. Lea Dorfner und Jessica Schwaiger folgten mit jeweils einem Schnitt von 2,00.

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