BAF-Schüler fertigen Kricketschläger

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Nationalsport kommt nach Deutschland

 

Kricket ist weiterhin eine der wichtigsten Sportarten weltweit und der populärste Zuschauersport auf dem Indischen Subkontinent. Da sehr viele Asylbewerber aus Afghanistan stammen, wurde der Wunsch nach so einem Sportgerät an den Holzpraxislehrer H. Mehrl herangetragen. Die Schüler lieferten aus dem Internet diverse Abbildungen und nach Rücksprache entstanden erste Entwürfe. Im praktischen Unterricht fertigten dann die Schüler ihren eigenen Schläger an. Lerninhalte wie der Umgang mit Sägen, Raspel, Feile und Hobel wurden an diesem Werkstück eifrig umgesetzt.

Im theoretischen Unterricht wurde das Spiel Cricket intensiv thematisiert. Die Spielregeln wurden erarbeitet und auf einem Flyer zu Papier gebracht.

 

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BAF-Klassen besuchen Bibliothek und Museeum in Straubing

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Unterrichtsgang der Klassen BAF 10 zur  Stadtbibliothek Straubing und zum Gäubodenmuseum

Am 11.12.15 um 8.45 Uhr starteten die Schüler der BAF- Klassen in Begleitung von Herrn Dr. Geisler und Herrn Schnitt zur Besichtigung der Stadtbibliothek in Straubing. Nach einer kurzen Vorstellungsrunde erklärte Frau Werneyer den Schülern ausführlich den Bücherbestand, wie lange man die verschiedenen Medien ausleihen kann und welche Kosten bei Überschreitung der Leihfristen entstehen. Beim anschließenden Rundgang durch die Räume der Bücherei beantwortete sie geduldig alle Fragen z.B. zum Umgang mit den Suchprogrammen oder wo sich die verschiedenen Themengebiete befinden. Größten Anklang fand die erst kürzlich eröffnete Abteilung mit fremdsprachigen Wörterbüchern und Grammatiken. Ein Großteil der Schüler ließ sich anschließend gleich einen Berechtigungsausweis ausstellen, um diese ausleihen zu können.
Nachdem sich noch jeder ca. 30 Minuten selbstständig alleine in der Bibliothek beschäftigen durfte, wurde die Besichtigung nach einem gemeinsamen Erinnerungsfoto ca. um 10.30 beendet.
Anschließend wurde noch gemeinsam das Gäubodenmuseum aufgesucht, wo sich die Schüler wahlweise einer professionellen Führung durch Herrn Dr. Geisler anschließen oder sich auch auf eigene Faust über die verschiedenen Epochen von der Jungsteinzeit bis zur Gegenwart informieren konnten. Hier wurden dann noch zahlreiche Fotos von den interessantesten Stücken gemacht und nach der Beantwortung der letzten Fragen und der Erklärung der aktuellen Krippenausstellung wurde gegen 11.45 der Heimweg angetreten

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Wandertag mit BAF-Klassen

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Asylbewerber pilgern auf den Heiligen Berg von Niederbayern

 

Der Bogenberg, welcher in und außerhalb von Niederbayern sehr bekannt ist, zählt zu den  Kulturdenkmälern abendländischer Vergangenheit. Wallfahren gibt es in den meisten Religionen, somit kann man Parallelen zu den Herkunftsländern der Schüler leicht herstellen. Interkulturelle Gemeinsamkeiten und Unterschiede werden hier deutlich.

Nach einem kurzen Fußmarsch durch die Stadt Bogen ging es auf dem Pilgerweg entlang steil aufwärts. Oben angekommen genossen die Schüler den grandiosen Ausblick und nutzten dies für Erinnerungsfotos. Die drei Klassen mit fast 60 Schüler wurden in zwei Gruppen eingeteilt, um parallel zur Kirche auch das benachbarte Museum zu besuchen. Begleitet wurde der Unterrichtsgang durch die beiden Sozialpädagogen Fr. Laiber und H. Schnitt, sowie den Lehrkräften Fr. Anton, H. Staisch, H. Drexler und dem Klassleiter H. Mehrl.

In der Kirche wurden einzelne Gegenstände, wie z. B. das Taufbecken oder die Kerzen und die „lange Stang“ z. T. auf Englisch den Schülern erklärt. Da es religiöse Rituale in vielen Kulturen gibt, wurde der notwendige Anstand bewahrt und der Besuch verlief positiv.

Im Kreismuseum Bogenberg begrüßte Fr. Michal die Schüler und übernahm die Führung durch die Räume. Beginnend mit der Entstehung und Bedeutung der bayrischen Rauten, wurden anschließend Kleidungsgegenstände näher erklärt. Einige Schüler zeigten sich sehr interessiert und stellten immer wieder Zwischenfragen. Da momentan die Sonderausstellung „Von Kopf bis Fuß - Kleider und Leute auf dem Land“ stattfindet, wurde über eine Einbindung der Gewänder aus Syrien und Afghanistan nachgedacht. 

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BAF-Schüler in der Realschule

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Flüchtlinge erzählen ihre Geschichten


Asylanten berichten Schülern über Flucht, Leid und Integrationsversuche

Bogen (uk) Sie kommen aus Sierra Leone, dem Kongo, Eritrea, Somalia und Afghanistan. Sie gelangten zu Fuß, mit Autos, Bussen und Lastwagen und am Ende der Reise die meisten mit dem Schiff übers Mittelmeer nach Deutschland. Zwischen zwei Wochen und achtzehn Monaten dauerte die Odyssee der sieben Asylanten, die vergangene Woche aus den Krisengebieten, aus ihrer Heimat, an der Ludmilla Realschule vor Schülern der 9. Klassen berichteten.  Die Schüler konnten sich nicht nur ein ungefärbtes und authentisches Bild von der Lage der Asylbewerber in und um Bogen machen, sondern auch von ihrer Situation in ihren Heimatländern.  Die Schüler erfuhren aus erster Hand, was es heißt, vor Krieg und Menschenrechtsverletzungen zu fliehen. Fisseha und Masebela sind aus Eritrea geflüchtet. Mit nichts als dem, was sie am Körper trugen. Geflüchtet in einem kleinen und überfüllten Boot. Wochenlanges Eingesperrtsein im Container und verschiedenen Gefangenenlagern – bewegend erzählten sie von ihrer Überfahrt auf dem völlig überfüllten Schiff nach Italien. Sie haben Glück gehabt und die Flucht aus ihrem Heimatland überstanden. In gebrochenem Englisch und Deutsch erzählen die jungen Männer. Alle sind vor der Perspektivlosigkeit in ihrer Heimat nach Europa geflohen, hatten nie die Absicht, die sozialen Netze auszunutzen, sondern wollten einfach nur ihre Freiheit und ein Leben in Würde.

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