Informationsbesuch in der Stadtbibliothek

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Die beiden Berufsintegrationsklassen BIK 10C und BIK 10D unserer Schule erhielten am 25. bzw. 27. Oktober 2017 die Möglichkeit, die Bibliothek mit ihrem reichen Schatz an Büchern, Kartenspielen, Videos, CDs und Computerspielen näher kennen zu lernen.

Nach einer kurzen Vorstellungsrunde wurde den Schülern die Aufteilung der Bibliothek durch die Bibliothekarin Frau Werneyer erläutert. Dabei wurde insbesondere auf die verschiedenen Bereiche für die unterschiedlichen Altersstufen eingegangen. Was für unsere Schüler natürlich auf besonders großes Interesse stieß, waren die vielen Sprachen. Hierbei konnten die Schüler mit großer Freude feststellen, dass die Bücherei nicht nur über eine Vielzahl an verschiedensten Wörterbüchern verfügt, sondern neben Romanen auch einige Sprachspiele zur Verfügung stellt, um neben dem sturen Erlernen der deutschen Sprache auch eine zusätzliche spielerische Herangehensweise anzubieten.

Nach dieser Orientierungsphase dauerte es nicht lange, bis sich die meisten Schüler schon in eine ruhigere Ecke zurückzogen, um ein wenig zu schmökern und schließlich die praktische Möglichkeit wahrnahmen, sich Bücher bis zu einem Monat auszuleihen. So verließen die Schüler nach gut eineinhalb Stunden vollgepackt mit ausreichend Lesestoff und als frische Bibliotheksausweisbesitzer die Bücherei.

Vom Reiz der alten Dinge gefesselt

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Berufsintegrationsklassen besuchten Kirche und Museum

 

Bogenberg. Er ist schon ein fester Bestandteil des Jahresprogramms für die Berufsintegrationsklassen der Staatlichen Berufsschule I Außenstelle Bogen, der Unterrichtsgang zur Wallfahrtskirche und zum Kreismuseum auf dem Bogenberg. Knapp vierzig Schülerinnen und Schüler der beiden Klassen erklommen über den Pilgerweg den „Heiligen Berg Niederbayerns“. Bei diesem Aufstieg wurde den Jugendlichen sehr bewusst, was die Träger der Holzkirchner Wallfahrt leisten, wenn sie alljährlich ihre „lange Stang“ auf den Bogenberg bringen. Mit Hilfe von kurzen Videoausschnitten wurde zuvor schon im Unterricht die bedeutendste Wallfahrt zum Marienheiligtum vorgestellt. In der Wallfahrtskirche selbst zeigten sich die Schülerinnen und Schüler, die meisten muslimischen Glaubens, sehr überrascht von der Länge und der damit verbundenen Wucht der Pfingstkerze.

BIK-KLassen erhalten Stadtführung und besuchen Bibliothek in Straubing

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Stadtführung und Medienausleihe

Integrationsklassen zu Besuch in Stadt und Bibliothek

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  Werner Schäfer informierte mit einfachen Worten        Was man in der Bibliothek findet und wie man die

 über wichtige geschichtliche Hintergründe der Stadt.    Medien ausleihen kann, darüber informierte

                              Christine Werneyer

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Die beiden Berufsintegrationsklassen der Staatlichen Berufsschule I, Außenstelle Bogen, nahmen am Freitag die Stadt Straubing genauer unter die Lupe. Als Stadtführer stand der Vorsitzende des Fremdenverkehrsvereins, Werner Schäfer, zur Verfügung. Und der Draht zu ihm war sofort hergestellt, da er die zumeist aus Syrien und Afghanistan stammenden Schüler auf Arabisch begrüßte.

Knapp und trotzdem sehr detailliert informierte er die Besucher über bedeutende geschichtliche Hintergründe und wichtige Persönlichkeiten der Stadt. Die Stiftskirche konnte wegen eines bevorstehenden Gottesdienstes nur kurz in Augenschein genommen werden, in der Karmelitenkirche fand gerade ein Gottesdienst statt. So kam die Besuchergruppe schließlich in die Ursulinenkirche.

Die fast ausschließlich muslimische Schülergruppe zeigte sich sehr beeindruckt von der barocken Pracht des kleinen Kirchenraumes. Werner Schäfer verstand es bestens, Parallelen und Unterschiede zwischen Islam und Christentum anhand der Bilder aufzuzeigen und beantwortete auch bereitwillig die Fragen der Jugendlichen. Nach dem Marsch durch den Hof des Herzogschlosses war das Ziel der Gruppe schließlich die Stadtbibliothek. Hier erklärte Werner Schäfer noch, wieso das Haus Salzstadel genannt wird. Die Einführung der Schülergruppe in die Regularien einer Bibliothek hatte Christine Werneyer übernommen. Nachdem sich alle Jugendlichen mit Namen, Alter, Herkunftsland und Sprachkenntnissen vorgestellt hatten, zeigte ihnen Christine Werneyer im Obergeschoss, welche Medien für sie in Frage kommen könnten. Danach herrschte reges Treiben an den Regalen, gleichermaßen wurden Bücher und CDs begutachtet. Und das Angebot schien das Interesse geweckt zu haben, denn über die Hälfte der Schüler nutzte gleich die Gelegenheit und ließ sich einen Ausweis für die Ausleihe ausstellen. -me-

 

Quelle: Straubinger Tagblatt vom 30.01.2017

Fotoausstellung

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„Straubing- meine neue Heimat!“


Die Schüler der Integrationsklassen für jugendliche Flüchtlinge und Asylbewerber an der Stammschule Straubing fingen ihre Eindrücke über ihre neue Heimat, die Stadt Straubing, in Fotographien ein. Ergänzungen und Erläuterungen durch kurze Texte verfassten sie selbstständig und konnten dabei ihre bisher erworbenen Deutschkenntnisse hervorragend anwenden. Nun konnte die Fotoausstellung in der Aula der Schule eröffnet werden.

 

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Initiiert wurde diese vom Integrationsverein Montagsgespräche und Raduga, finanziell unterstützt vom Rotary- Club Straubing. So konnte Schulleiter Johann Dilger (2.v.re.) auch zahlreiche Vertreter der beiden Organisationen und der Stadt und des Landkreises zur Eröffnungsfeier begrüßen. Stadtrat Peter Ries (v.li.), die Vorsitzende und der Ehrenvorsitzende des Integrationsvereins Montagsgespräche und Raduga, Elena Fofanova und Prof. Kurt Naber, sowie Stadtrat Peter Mittermeier, Bildungsreferentin Dr. Verena Sattler, der Präsident des Rotary-Clubs, Pfarrer Hasso von Winning und Vorstandmitglied des Integrationsvereins Wilhelm Lindinger freuten sich zusammen mit den beiden Organisatorinnen, Sozialpädagogin Nanna Laiber (3.v.re.) und Studiendirektorin Ute Hentschirsch-Gall (re.) über die gelungenen Exponate.

Im Mittelpunkt standen an diesem Vormittag jedoch die jungen Flüchtlinge, die nicht nur sich selbst und ihre Eindrücke vorstellten, sondern ihre Besucher in sehr gutem Deutsch auch zu deren Lieblingsplätzen in der Stadt befragten.

Auch eingesessenen Straubingern gelang es so, einen Perspektivwechsel zu vollziehen und die eigene Stadt mit neuen Augen zu sehen. Die Fotos animieren dazu, Örtlichkeiten wie beispielsweise das Straubinger Museum oder die Donauauen aufzusuchen und deren Besonderheiten neu zu erleben.

Dargestellt werden jedoch auch Ängste und Nöte der jungen Leute, wie die meist problematische Wohnsituation oder drohende Abschiebung. Deutlich wird durch die Fotos ebenso, welch großen Stellenwert die beteiligten Schüler der Schule beimessen und diese als Dreh- und Angelpunkt ihrer schrittweise vollzogenen Integration erleben. Der überwiegende Teil zeigt sich nicht nur für die Vermittlung der deutschen Sprache sehr dankbar, sondern auch für die Teilhabe am kulturellen und sportlichen Leben in Straubing.

 

Traditionelles Weihnachtsgebäck

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Jugendliche Flüchtlinge backen Lebkuchenhäuschen

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Seit September lernen jugendliche Flüchtlinge in einer der Berufsintegrationsklassen nicht nur Deutsch, sondern erwerben im Rahmen der Berufsorientierung auch grundlegende Kenntnisse und Fertigkeiten aus dem Berufsfeld eines Bäckers und Konditors. Zusammen mit Fachoberlehrer Franz Eyerer (2. v.li.) „erbauten“ sie nun in einem fächerübergreifenden Unterrichtsprojekt für die Weihnachtszeit traditionelle Lebkuchenhäuschen.

Zunächst wurde zusammen mit den Lehrkräften Carola Decker, Cinzia Kohl und Ute Hentschirsch-Gall nicht nur das Märchen von Hänsel und Gretel gelesen, sondern es wurden auch die Zutaten für einen Lebkuchenteig, vor allem die geschmackgebenden Gewürze, ausführlich besprochen, bevor Rezeptmengen berechnet und Schablonen für die Bauwerke angefertigt werden konnten. Dann mussten im praktischen Unterricht der Teig geknetet und die Teile zugeschnitten sowie gebacken werden. Beim Zusammensetzen der Häuschen mit zuckersüßer Eiweißglasur zeigten sich die jungen Frauen und Männer aus Syrien, Afghanistan und dem Irak sehr phantasiereich und dekorierten und verzierten mit viel Geschick nach eigenen Vorstellungen.

Stolz präsentierten sie nun im Rahmen einer Weihnachtsfeier Schulleiter Johann Dilger (rechts im Bild), Mitarbeiterin der Schulleitung Ute Hentschirsch-Gall (links), den Lehrerinnen (2. und 3.v.li.) und ihren Mitschülern ihre Lebkuchenhäuschen. Deutlich machten sie dabei aber auch, dass ihnen, neben der praktischen Arbeit, auch die Beschäftigung mit deutschen Traditionen sehr gut gefallen hat.

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