Wenn Lebensmittel krank machen!

Veröffentlicht in Ernährung Aktuelles

Regionale Lehrerfortbildung
zum Thema Allergien und Lebensmittelunverträglichkeiten
und zur neuen Lebensmittelinformationsverordnung

Zu einer Regionalen Lehrerfortbildung konnte Schulleiter Johann Dilger am Dienstag, 27.  Januar 2015 Kolleginnen und Kollegen verschiedener Schularten aus ganz Niederbayern begrüßen.

Fachbetreuer Peter Sagstetter und die Lehrkräfte des Fachbereiches hatten es sich zur Aufgabe gemacht, zusammen mit externen Referenten, die Themen Allergien und Lebensmittelunverträglichkeiten sowie die neue Lebensmittelinformationsverordnung aufzuarbeiten.

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Diplom-Ökotrophologin Andrea Götz (AOK Straubing) stellte den Lehrerinnen und Lehrern zunächst den Unterschied zwischen Allergien und Unverträglichkeiten vor, bevor sie Auslöser, Symptome und Behandlungsmöglichkeiten verschiedener Krankheitsbilder erläuterte.

Die Referentin ging dabei auf zahlreiche Fragen der Fortbildungsteilnehmer, die sich häufig aus persönlicher Betroffenheit oder der Begegnung  mit der Problematik im Schulalltag ergaben, detailliert ein. Eine ausgiebige Diskussion der Frage, warum gerade in den letzten Jahren verstärkt diese Erkrankungen auftreten, schloss sich an.

Als eine Folge der vermehrten Allergieerkrankungen kann mit Sicherheit die seit dem 13.Dezember 2014 geltende Änderung der Lebensmittelkennzeichnung angesehen werden.

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Herr Ralf Rademacher, Lebensmittelkontrolleur am Landratsamt Straubing-Bogen, stellte aus diesem Grund den Lehrkräften die nach der neuen Lebensmittelinformationsverordnung geltenden Vorschriften vor.

Als wichtigste Neuerung ist die nun vorgeschriebene besondere Hervorhebung von Allergenen in der Zutatenliste zu sehen. Ab dem 13.12.2016 wird dann auch eine ausführliche Nährwertangabe notwendig sein.

Peter Sagstetter, Christian Schütz und Ute Hentschirsch-Gall stellten anhand der Produkt-Beispiele Elisenlebkuchen, Roggenvollkornbrot und belegte Snacks mit Putenschinken vor, wie eine korrekte Kennzeichnung im Unterricht gemeinsam mit den Schülerinnen und Schülern erarbeitet werden kann.

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