Großer Preis von Niederbayern 2014

Veröffentlicht in Ernährung Aktuelles

Blütenmeer aus Zucker,
Marzipan und Schokolade

Tortenwettbewerb
für junge Konditorinnen und Konditoren

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Am 25. April wird die „Donaugartenschau – Landesgartenschau Deggendorf 2014“ eröffnet – ein sommerlanges Fest mit floralen Wunderwerken soll es werden!  Wunderwerke – allerdings aus Zucker, Marzipan und Schokolade - schufen auch die angehenden Konditorinnen und Konditoren im dritten Ausbildungsjahr beim Tortenwettbewerb mit dem Motto „Donaugartenschau – Landesgartenschau Deggendorf 2014“.

Unsere Schule, an der alle Auszubildenden zu Konditorinnen und Konditoren aus dem Regierungsbezirk Niederbayern unterrichtet werden, wählt traditionell ein Ereignis der Region, um unter diesem Motto den Schülerwettbewerb „Großer Preis von Niederbayern“ zu veranstalten.

Am 5. April 2014 demonstrierten die Schülerinnen und Schüler in hervorragender Weise ihr Können. Zum Motto „Donaugartenschau – Landesgartenschau Deggendorf 2014“ hatten die zwölf Teilnehmer akribisch recherchiert und nun ihre Gedanken äußerst phantasievoll umgesetzt. Abschließend präsentierten sie kreativ gestaltete und handwerklich überzeugende Formtorten.

Die Ideen waren überaus vielseitig. Ein äußerst filigran und kunstvoll gearbeitetes Blumenarrangement begeisterte ebenso wie reichlich mit Zucker- und Marzipanblüten verzierte Blütenwiesen, auf denen sich auch die Maulwürfe Willy und Milly als Maskottchen der Landesgartenschau oder ein Bienevolk sehr wohl fühlten. Dass sich die angehenden Konditorinnen und Konditoren sehr intensiv mit dem Motto der Landesgartenschau "Grenzen überwinden - Ufer verbinden" auseinandergesetzt hatten, wurde deutlich, weil sich über einige Torten eine Donau aus Zucker schlängelte sowie Brücken aus Kuvertüre das Überqueren ermöglichten.

Die Öffentlichkeit war eingeladen, den jungen Künstlern bei der Arbeit zuzusehen und anschließend die Kunstwerke aus Zucker, Schokolade und Marzipan in der Aula der Schule zu bewundern.

Die Bewertung der Wettbewerbsarbeiten erfolgte durch eine Fachjury. Dieser gehörten der stellvertretende Obermeister der Konditoren-Innung Bayern, Franz Wenninger aus Landshut, der Vorsitzende des Prüfungsausschusses für die Konditoren und Vorstandsmitglied der Konditoren-Innung, Hans-Georg Löw aus Geiselhöring, der Vorsitzende des Fachvereins der Bäcker und Konditoren, Helmut Wagner aus Kirchroth und die Konditormeister Klaus Friederich aus Pfarrkirchen, Frank Simon aus Passau und Franz Zankl aus Rain an.

In einem Festakt, zu dem Schulleiter-Stellvertreter Michael Bremm neben den Eltern, Verwandten und Freunden der Teilnehmer auch zahlreiche Vertreter der Ausbildungsbetriebe begrüßen konnte, zeichnete Fachoberlehrer Franz Eyerer zusammen mit den Jurymitgliedern die drei besten Wettbewerbsteilnehmer aus.

Neben der handwerklichen Fertigkeit wurde natürlich vor allem die Kreativität und Phantasie bei der Umsetzung des Themas bewertet. Ebenso gingen aber auch der Schwierigkeitsgrad der angewendeten Techniken und die Gesamtpräsentation in die Bewertung mit ein.

Stellvertretender Landrat Josef Laumer, die Geschäftsführerin der Landesgartenschau GmbH, Waltraud Tannerbauer, sowie Kreishandwerksmeister Günter Hartl aus Deggendorf waren gerne gekommen, um sich die süßen Köstlichkeiten anzusehen und die Auszubildenden zu beglückwünschen.

Als Wettbewerbssiegerin ging Sarah Yildiz von der Confiserie Simon in Passau hervor. Sie hatte ein Blumenarrangement in einem Blumenkübel äußerst filigran und sorgfältig gearbeitet. Die naturgetreue Nachbildung eines Babys fügte sich hervorragend ein. Überzeugend war auch ihre kunstvolle Präsentation mit Naturmaterialien, die für ein stimmiges Gesamtbild sorgte.

Als zweitbeste konnte die Torte von Peggy Droß, die ebenfalls in der Confiserie Simon in Passau ausgebildet wird, ausgezeichnet werden. Auf der von ihr angefertigten Blumenwiese, auf der auch die beiden Maskottchen der Landesgartenschau ihren Platz fanden, blühten zahlreiche Zuckerblumen. Die Teilung des Ausstellungsgeländes durch die Donau und die Verbindung über eine Brücke setzte sie ebenfalls um.

Den dritten Platz erreichte Pia Schrank, die ihre Ausbildung bei der Konditorei Vaitl in Plattling absolviert. Auf ihrer Torte konnte man die Blubberblasen der Donau, die auch auf Flyern und Plakaten dargestellt sind, wiederfinden – diesmal allerdings aus weißer Kuvertüre!

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