700 Jahre Stadturm Straubing

Veröffentlicht in Bauholz Aktuelles

Spitzbögen und Mosaik vom Stadtwappen

Die Außenstelle Bogen der Joseph-von-Fraunhofer-Berufsschule I beteiligte sich mit zwei Projekten am Stadtturmfest

Ganz klar, dass das Straubinger Stadtturmjubiläum auch für die Nachbarstadt Bogen ein Grund zum Mitfeiern war; und ein Grund sich ganz praktisch am Stadtturmfest zu beteiligen. Genau der Aussage des Straubinger Oberbürgermeisters Markus Pannermayr entsprechend „Jeder Straubinger hat den Stadtturm in seinem Herzen“ haben sich auch die Maurer und Fliesenleger der Außenstelle Bogen eingebracht.

Sie machten dem Geburtstagskind mit fünf an Ort und Stelle gemauerten Spitzbögen und einem farbenprächtigen Mosaik-Stadtwappen ein Geschenk.

Am Steiner-Thor-Platz und in der Nähe der Skulptur des Bruder Straubinger konnten die Besucher das genau nach Plan erstellte elf Meter lange Spitzbogenportal bewundern. Weil jeder Quadratmeter der eigentlichen Geburtstagsmeile am Theresienplatz und am Ludwigsplatz mit Attraktionen voll besetzt war, wiesen Hinweisschilder auf den außerhalb befindlichen Standort.

Am Freitag begann das gesamte Bogener Bautechnik Kollegium unter Federführung von FOL Klaus Scherer und Schülern der Bautechnik 10 mit den notwendigen Aufbauarbeiten.

Am Samstag und Sonntag waren es dann sechs Maurerauszubildende der Maurer 11 und 12, die in mittelalterlicher Handwerkstradition und in Maurer-Zunftkleidung, die der Bogener Förderverein finanzierte, die Spitzbögen anfertigten. Zwei von den Schülern repräsentierten zwischendurch abwechselnd am Stadtplatz ganz deutlich sichtbar in ihrer schmucken Zunftkleidung das Maurerhandwerk. Zugleich konnte man drei Fliesenlegern der Fli 12 zusehen, wie ein 1,65 mal 1,45 Meter großes Mosaik mit dem Wappen der Stadt Straubing entstand. Für Maurer und Fliesenleger eine tolle Gelegenheit, ihre Berufe hautnah vorzuführten.

Auch für das leibliche Wohl wurde gesorgt. Kollege OStR Paul Zäch meisterte unter Mithilfe der Kollegen diese Aufgabe mit Bravour

„Von Anfang an waren unsere Schüler hochmotiviert, mitzumachen und zu beweisen, was alles an Sachverstand in unserem Handwerksberuf steckt“, stellten ihre Lehrer fest. Die vorigen Schulwochen waren dann natürlich „stadtturmtauglich“ ausgerichtet. Dies förderte nicht nur das handwerkliche Know How, sondern darüber hinaus die Zusammenarbeit im Team. Die Schüler waren mit Feuereifer dabei, historische Kennnisse selber lebendig umzusetzen.

Leider machte am Samstagabend ein schwerer Sturm das begonnene Werk beinahe zunichte. Doch mit vereinten Kräften wurden die Schäden beseitigt und das Werk konnte am Sonntag vollendet werden.

Am Sonntag gegen 15:30 Uhr durchschritt dann Oberbürgermeister Markus Pannermayr den mittleren Torbogen und gratulierte den Schülern samt Kollegium zu dem gelungenen Werk.

Der Schulleiter OStD Johann Dilger und Außenstelleleiter StD Josef Anzinger bedankten sich bei den Schülern, dem gesamten Kollegium und der Fa. Ludwig Hilmer, die für den Transport der schweren Teile sorgte.

Am Montag wurde dann durch das gesamte Kollegium unter Mithilfe von Schülern das Werk rückgebaut.

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