Freisprechungsfeier Maurer 2015

Veröffentlicht in Bauholz Aktuelles

Ein festes Fundament für die Zukunft

Freisprechungsfeier der Maurer, Zimmerer und Schreiner im Sparkassensaal


18 Maurer, Zimmerer und Schreiner haben am Montag ihren „Freispruch“ durch den Vorsitzenden Kreishandwerksmeister Armin Stöckel im Sparkassensaal erhalten.

„Die hervorragende Ausbildung im Handwerk hat euch zu Gesellen gemacht“, meinte der Obermeister der Schreiner-Innung Hans Kastl. Ein Maurer, Christian Brandstetter, und zwei Schreiner, Sebastian Pledl und Daniel Schücktanz, wurden besonders ausgezeichnet.
Gastgeber Dr. Martin Kreuzer, stellvertretender Vorstandsvorsitzender der Sparkasse Niederbayern-Mitte, war der erste Gratulant für die Absolventen in diesen alten und ehrbaren Handwerksberufen. „Erkennen Sie die Trends der Zeit und legen Sie viel Wert auf ihre Fortbildung“, gab der Banker den Handwerkern mit auf den Weg. MdB Alois Rainer, selbstständiger Handwerksmeister und Bundespolitiker, schätzt Freisprechungsfeiern als Abschluss einer Episode – nämlich der Lehr- und Ausbildungszeit.

 


Bürgermeisterin Maria Stelzl meinte, dass nun nach der Schule ein zweiter wichtiger Lebensabschnitt erfolgreich gestaltet wurde. „Sie haben in dieser Zeit Menschen an Ihrer Seite gehabt, die Ihnen stets geholfen haben, diesen Abschluss zu schaffen.“ Zwischen den Grußworten gab es Musik von Mike und Tom Schöfer zu hören.
Stellvertretende Landrätin Barbara Unger sagte den Junghandwerkern: „Mit dem Gesellenbrief erwerben Sie ein festes Fundament für Ihre berufliche Zukunft.“ Auch Johann Dilger, Leiter der Staatlichen Berufsschule I, sprach zu den ehemaligen Schülern, die ihre Berufsschulzeit in Bogen, Landshut und Deggendorf absolviert haben: „Sie haben Hindernisse auf der Strecke vom Lehrling zum Gesellen mit Erfolg überwunden. Sie haben die theoretische und die praktische Prüfung geschafft und damit Ihre Befähigung als Geselle nachgewiesen.“ Dilger betonte jedoch, dass sich nur 18 junge Menschen aus dem Landkreis zur Ausbildung zum Maurer, Zimmerer und Schreiner entschieden hätten.
Vorsitzender Kreishandwerksmeister Armin Stöckel oblag es, die Freizusprechenden Kraft seines Amtes und mit dem Satz „Gott schütze das ehrbare Handwerk“ in den Gesellenstand zu erheben. Christian Brandstetter aus Bogen war bei den Maurern der Prüfungsbeste, sein Handwerk hat er im Ausbildungsbetrieb Hilmer Wohn- und Gewerbebau in Bogen erlernt. Belohnt wurde er dafür durch die Schlagmann-Edmüller-Stiftung mit 1 000 Euro. Auch zwei Schreiner wurden ausgezeichnet: Nachdem der Prüfungsbeste Sebastian Pledl von der Schreinerei Berger in Irlbach und der zweitbeste Daniel Schücktanz von der Schreinerei Dendorfer aus Falkenfels im Ergebnis nah beieinander waren, wurden beide geehrt. Alle Prüfungsteilnehmer erhielten ihre Gesellenbriefe und Prüfungszeugnisse. „Im Großen und Ganzen war es eine schöne Zeit“, fasste Christian Brandstetter die Lehrzeit in einem Satz zusammen. Ludwig Hilmer, Obermeister der Bau-Innung, sprach die Fundamente in seinem Schlusswort an. „Wenn das Fundament nicht stimmt, passt auch das, was draufkommt, nicht“, meinte er und forderte mehr Nachwuchswerbung – insbesondere bei Flüchtlingen – im Baugewerbe.

Quelle Straubinger Tagblatt vom 16.09.2015

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