1974 - 1986 | Fraunhofer-Berufsschule - Verbandsberufsschule Straubing-Bogen

Veröffentlicht in Schulgeschichte


Die durch die Landkreisreform entstandenen uneinheitlichen Trägerschaften innerhalb des Schulsprengels und die bevorstehende Verstaatlichung des Personals führen am 01.09.1973 zur Errichtung der Verbandsberufsschule Straubing-Bogen. Die bisherige Kreisberufsschule Bogen, die 1953 errichtet wurde und deren Leiter StD Zappe war, wird Außenstelle der Verbandsberufsschule, Schulträger wird der Berufsschulverband Straubing-Bogen, Verbandsmitglieder sind die Stadt Straubing und der Landkreis Straubing-Bogen.

65 Jahre Städtische Berufsschule gehen dadurch zu Ende.

Im Zuge der Durchführung des Schulentwicklungsplanes der Regierung wird folgende Umstrukturierung vorgenommen:

Alle Schüler der Metall- und Kfz-Klassen werden von Bogen nach Straubing überwiesen.

Nach Bogen: alle Schüler der Bau- und Holzberufe und die Metzgerei-

verkäuferinnen.

Nach Deggendorf: alle Maler und Bauschlosser.

Nach Landshut: alle Büromaschinenmechaniker und Dekorateure.

Zur Unterbringung der auswärtigen Blockschüler mietet der Verein „Jugendsozialwerk Straubing e. V.“ die Gaststätte Germania in Straubing und errichtet dort ein Jugendwohnheim.

1974

25.05.1974: Die Aufstockung des Hauptgebäudes (jetzt zweistöckig) ist vollendet.

Lehrsäle für Kfz-Mechaniker und Radio- und Fernsehmechaniker, sowie Rundfunk- und Fernsehlabor werden übergeben.

01.08.1974: Die Verbandsberufsschule wird verstaatlicht.


1974

Fraunhofer-Berufsschule Staatliche gewerbliche, kaufmännische und hauswirtschaftliche Berufsschule
mit Berufsaufbauschule Straubing-Bogen mit Außenstelle Bogen

1974

01.08.1974: Der Staat übernimmt die Lehrkräfte und das Verwaltungspersonal, der Schulverband Straubing-Bogen bleibt Sachaufwandsträger.

Die Allgemeine Schulordnung (ASchO) tritt in Kraft.

Zwei Berufsgrundschulklassen (Metall/Elektro und Wirtschaft) werden gebildet. Die Anrechnungsverordnung steht einer Fortführung dieses Schulversuches in den folgenden Jahren im Wege.

Einführung der Stufenausbildung in der Elektrotechnik.

Einführung des Blockunterrichts in den Elektrogrundklassen.

1975

Errichtung der Fachsprengel für Arzthelferinnen und Zahnarzthelferinnen.

Zur Linderung der Jugendarbeitslosigkeit werden in Straubing ein BGJ J und in Bogen  ein BGJ Bau Zug B errichtet.

1976

Ausbau des Labors für Arzthelferinnen.

Einführung des Berufsgrundbildungsjahres für Bautechnik.


 

1977

Errichtung des Bezirksfachsprengels für Konditoren und für Fliesenleger in Straubing.

Fertigstellung des Jugendwohnheimes durch das Jugendsozialwerk Straubing  e. V. Damit ist das Problem der Unterbringung der Blockschüler optimal gelöst. StD Schrödinger übergibt StD Seethaler am 26.10.1977 den Vorsitz des Vereins.

Errichtung einer BGJ - Metallklasse mit Schwerpunkt Kfz-Technik. Dieser sehr positiv verlaufene Versuch wird in den folgenden Jahren nicht mehr durchgeführt (Anrechnungsverordnung).

Errichtung einer Klasse BGJ Wirtschaft. Auch hier steht die Anrechnungsverordnung einer Weiterführung im Wege.

Einweihung der erweiterten Lehrbackstube.

1978

Novellierung des Gesetzes über das berufliche Schulwesen vom 11.08.1978. Die Berufsschulen sind für die Vermittlung der fachtheoretischen Kenntnisse und im Berufsgrundschuljahr auch für die fachpraktischen Kenntnisse und Fertigkeiten zuständig.

Die Einführung des Berufsgrundschuljahres in den verschiedenen Formen wird gesetzlich geregelt.

70 Jahre Berufsschule

Baubeginn der Werkstättenanbauten Ost und West.

Die Stadtwerke stellen ihre neu erbaute Halle in der Sedanstraße der Berufsschule für zwei Jahre zur Verfügung. Die Kfz-Werkstätten werden dorthin vorübergehend verlegt.

Die Schule bekommt ihren ersten hauptamtlichen Sportlehrer.

1979

20 Jahre Berufsaufbauschule

Studiendirektor Nikolaus Paulus (später Monsignore Paulus) wird zum Seminarlehrer I und II für Katholische Religionslehre ernannt und betreut die gesamten Referendare im Seminarbezirk Ostbayern.

1980

Fertigstellung der Anbauten Ost und West. 15 modernst eingerichtete Werkstätten für die Bekleidungs-, Metall- Elektro-, Kfz- und  Friseurberufe wurden dadurch geschaffen.

Die Schule bekommt einen hauptamtlichen Werkmeister.

Die Hauswirtschaftsklassen werden der damaligen Berufsschule II (heute Berufsschule III) angegliedert.

1982a1982b

 

1982

Oberstudiendirektor Vogt tritt in den Ruhestand.

Der bisherige Stellvertreter StD Max Schrödinger wird zum Schulleiter berufen -  StD Hans Franz zu seinem Ständigen Vertreter –  StD Georg Bornschlegl zum Mitarbeiter in der Schulleitung.

 

schroedinger

Max Schrödinger Schulleiter von 1982 – 1987

Vorbereitung der schulaufsichtlichen Genehmigung für den Bau der Außenstelle in Bogen und den Umbau des Turmair-Gymnasiums für die Berufsschule. Architektenwettbewerb für den Neubau der Außenstelle in Bogen.

Einführung des Berufsgrundbildungsjahres für Holztechnik.

1983

Baubeginn der Außenstelle in Bogen am 19.05.1983.

Baubeginn der Umbauarbeiten des ehemaligen Johannes-Turmair-Gymnasium am 01.09.1983.

Der neue Funktionenplan sieht statt Abteilungsleitern Fachbetreuer vor.

Die Berufsschule in Straubing feiert 75-jähriges Bestehen.

1983/84

Die Berufsaufbauschule in Straubing wird 25 Jahre alt; auch die Seminarschule Straubing feiert 25-jähriges Jubiläum.

Der Fachsprengel für Elektromaschinenbauer Niederbayern/Oberpfalz kommt nach Straubing.

1984/85

Im Juni 1985 wird der Neubau der  Außenstelle in Bogen eingeweiht.

1984

Die Metallabteilung beginnt die CNC-Ausbildung in einem neu eingerichteten Raum mit einer CNC-Schulungsmaschine.

Die Maschinenschreibstaffel der Schule wird Bundessieger.

1985/86

Der Ausbau des ehemaligen Gymnasiums wurde nach rund vier Jahren abgeschlossen.

1985

Die Bau- und Ausstattungskosten belaufen sich auf  5,3 Mio DM.

Im ehemaligen Gartenhäuschen neben der Turnhalle haben die Radio- und Fernsehtechniker eine Empfangsstation für Bilder vom Wettersatelliten Meteosat eingerichtet. Die Kosten in Höhe von 10.000 DM übernehmen die Stadtwerke.

Im Rahmen eines Schulversuchs erhält die Schule eine CAD-Ausstattung.

Die Kommunale Berufsfachschule für Kaufmännische Assistenten wird mit einer Klasse eingeführt.

Das Schuljahr steht im Zeichen der Einführung der C-Techniken.

Schulleiter Max Schrödinger geht in den Ruhestand.

Ab 01.08.1986 wird das Berufsschulwesen von Stadt und Landkreis umorganisiert.

Von der Fraunhofer-Berufsschule werden die Berufsfelder „Wirtschaft- und Verwaltung“ und „Gesundheitspflege“ ausgegliedert und in einer eigenständigen Berufsschule, der Staatlichen Berufsschule II Straubing-Bogen, geführt. Zum kommissarischen Leiter wird StD Georg Bornschlegl ernannt.

Die bisherige Berufsschule II wird in Berufsschule III umbenannt.

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