1968 - 1973 | Fraunhofer-Berufsschule Straubing

Veröffentlicht in Schulgeschichte


1968

Umbau und Vergrößerung der Druckerei auf Kosten des Fotolabors.

Einführung der Blockbeschulung für die Kfz-Elektriker aus ganz Niederbayern. Die auswärtigen Blockschüler wohnen zunächst in der Jugendherberge.

Fachklassen für Rechtsanwalts- und Notariatsgehilfen werden gebildet.

Alle gewerblichen Klassen erhalten vom Bayerischen Staatsministerium für Unterricht und Kultus neue Lehrpläne. Einrichtung einer Kfz-Werkstatt im ehemaligen Fahrradkeller.

Einbau eines Gasprüfstandes für Installateurklassen.

Der praktische Unterricht für Dekorateurklassen wird aufgenommen.


 

1969

Einführung des 9. Schuljahres in der Hauptschule; es werden mit Ausnahme einer Metallklasse keine ersten Klassen gebildet; Berufsschullehrer werden zum Teil drei Jahre lang in der Hauptschule eingesetzt.

10 Jahre Berufsaufbauschule Straubing

Neuordnung der Berufausbildung im Einzelhandel; Einführung der Stufenausbildung: Lehrberuf Verkäufer (2 Jahre), Lehrberuf Einzelhandelskaufmann (3 Jahre).

Bildung einer Fachklasse für Wirtschafts- und Steuerberufe.

Programmierte Prüfungen werden eingeführt (IHK).

Einführung der Blockbeschulung für Radio- und Fernsehtechniker aus ganz Niederbayern.

1970

Errichtung einer kommunalen Fachoberschule an der Fraunhofer-Berufsschule Straubing.

Studiendirektorin Käthe Dietz tritt in den Ruhestand. Oberstudienrat Max Schrödinger wird Schulleiter-Stellvertreter.

Herausgehobene Dienstposten (Funktionen) werden eingeführt.

1971

Verstaatlichung der Fachoberschule

Einführung des Blockunterrichts für Kfz-Klassen.

Erstmals werden Zwischenprüfungen abgehalten (IHK).

Die Form II der BAS wird eingeführt, der Unterricht beginnt mit dem Vollzeitjahr.

OStR Schrödinger wird zum Vorsitzenden des neu gegründeten Vereins „Jugendsozialwerk e.V.“ gewählt. Aufgabe des Vereins ist der Bau eines Jugendwohnheimes für die Blockschüler.

1972

Das von der Stadt erworbene Stoffelanwesen wird der Schule zur Verfügung gestellt und ausgebaut.

In dem Raum, in dem früher die Druckerei untergebracht war, wird eine Lehrbackstube für Bäcker und Konditoren eingerichtet.

Ein Raum wird mit mechanischen Rechenmaschinen ausgestattet.

Das Gesetz über das berufliche Schulwesen vom 15.06.1972 verlangt wesentliche Verbesserungen in der Organisation, verbessert aber auch die finanzielle Ausstattung nach dem Finanzausgleichsgesetz. Durch Richtlinien wird die Einführung des Berufsgrundschuljahres und des Blockunterrichts geregelt.

Zur Bildung von aufsteigenden Fachklassen überweist die Fraunhofer -Berufsschule alle Metzgerlehrlinge an die Kreisberufsschule Bogen, alle Bäcker- und Konditorenlehrlinge von Bogen werden nach Straubing überwiesen.

Die Form III der BAS wird eingeführt (1 ½ Jahre Vollzeitunterricht).

1973

Die Kfz-Werkstatt im Stoffelanwesen wird in Betrieb genommen.

Beginn der Aufstockung des Schulhauses.

Die Fraunhofer-Berufsschule wird vom Bayerischen Staatsministerium für Unterricht und Kultus für die Teilnahme am Modellversuch „Mehrmediensystem Elektrotechnik und Elektronik“ ausgewählt. Dieser Versuch erstreckt sich über mehrere Jahre. Vom Bildungsinstitut für Bildung und Wissenschaft werden der Schule dafür Lehrmittel im Werte von über 15.000 DM zur Verfügung gestellt.

Für Anwaltsgehilfen wird ein Bezirksfachsprengel gebildet.


 

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