1946 - 1966 | Berufsschule für Mädchen

Veröffentlicht in Schulgeschichte


1946

Der Stadtrat Straubing beschließt die Gründung einer Städtischen Berufsschule für Mädchen und überträgt die Leitung Frau Direktorin Käthe Dietz.

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Käthe Dietz Direktorin von 1946 – 1970

 

01.09.1946:

Gründung der Schule mit 450 Schülerinnen – am Ende des Schuljahres waren es 722 Schülerinnen in 24 Klassen:

  • 7 kaufmännische Klassen (Groß- u. Einzelhandel) mit
    203 Schülerinnen (26%)
  • 8 gewerbliche Klassen (Schneiderinnen u. Friseurinnen) mit
    262 Schül rinnen (34%),
  • 9 hauswirtschaftliche Klassen mit 307 Schülerinnen (40%).

Sie wurden von 4 hauptamtlichen und 13 nebenamtlichen Lehrkräften in 4 Lehrsälen unterrichtet.

1946/56 Schaffung weiterer Unterrichts- und Arbeitsräume:2 Lehrsäle, 1 Lehrküche, 1 Schreibmaschinensaal.

Errichtung neuer Fachklassen: Fachklassen für Banklehrlinge, für Maschinenstrickerinnen, für Konfektionsnäherinnen, für Putzmacherinnen und für Wäscherinnen und Plätterinnen.

Einführung des praktischen Unterrichts in den gewerblichen und in den hauswirtschaftlichen Klassen: Kochen und Nadelarbeit, Säuglings- und Krankenpflege.

Einführung der Wahlfächer Englisch und Maschinenschreiben in den nichtkaufmännischen Klassen.

Beschaffung von Lehr- und Lernmitteln für alle Berufsgruppen.


1953

Der Erlass des Berufsschulgesetzes vom 25.03.1953 macht 9 Wochenstunden zur Mindestunterrichtspflicht.

Konstituierung des ersten Schulbeirats und des Schulausschusses.

1956

Die Schülerzahl steigt auf 1300 an, die Lehrerzahl auf 14 hauptamtliche und 6 nebenamtliche. Die Mindestforderungen gem. BSchG v. 25.03.1953 können aus räumlichen Gründen in keiner Weise mehr erfüllt werden.

Zahl der Klassen:            44
Kaufmännische Abteilung:            21 Klassen
Gewerbliche Abteilung:            12 Klassen
Hauswirtschaftliche Abteilung:            11 Klassen

Der Stadtrat beschließt den Bau eines neuen Berufsschulgebäudes.

1959

Einweihung und Übergabe des neuen Schulhauses Pestalozzistraße 4.

1960

Schülerstand 1225

Kaufm. Abteilung mit 780 Schülern = 64%

Gewerbl. Abteilung mit 245 Schülern = 20%

Hausw. Abteilung mit 200 Schülern = 16%

= 40 Klassen mit 16 hauptamtlichen und 12 nebenberuflichen Lehrkräften.

In der beruflichen Gliederung ergibt sich im Laufe von 20 Jahren folgende Änderung:

Kaufmännische Berufe: + 38% Schüleranstieg

Gewerbliche Berufe: - 14% Schülerrückgang

Hauswirtschaftliche Berufe: - 24% Schülerrückgang

Damit wurde aus der Mädchenberufsschule eine vorwiegend kaufmännische Berufsschule.

1966

Am 01.09.1966 wird die Städtische Berufsschule für Mädchen infolge Stadtratsbeschluss vom 04.03.1966 mit der für Jungen zur „Städtischen Berufsschule Straubing“ zusammengelegt.

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