1946 - 1965 | Berufsschule für Jungen

Veröffentlicht in Schulgeschichte


1946

Im September wird der Unterricht in der Jesuitengasse wieder aufgenommen. Eine eigene Berufsschule für Mädchen wird errichtet.

Für gewerbliche, kaufmännische, hauswirtschaftliche und landwirtschaftliche Berufsschulen gelten die „vorläufigen Richtlinien“ vom 19.05.1948.

1949

Am 01.09.1949 wird Dr. Brand vom Stadtrat mit der Leitung der Schule beauftragt.

Dr. Hans Brand Direktor von 1949 – 1964

Dr. Hans Brand Direktor von 1949 – 1964

 

innenhofeingang

Innenhof in der Jesuitengasse    Eingang in der Jesuitengasse

1950

Die Schülerzahl steigt auf über 2.000.

1952

Für begabte Schüler werden Abendkurse eingerichtet, um ihnen den Weg über die höhere Fachschule in gehobene Laufbahnen ihres Berufes zu erleichtern.

1953

Auf dem Grundstück hinter dem Schulhaus werden drei Lehrsäle erbaut. Um die Schulraumnot weiter zu lindern, wird in der neu erbauten Kreisberufsschule in Mallersdorf eine Zweigstelle eingeríchtet.

Das lang erwartete bayerische Berufsschulgesetz schafft die rechtliche Grundlage für die Gründung und den Betrieb der gewerblichen Berufsschulen und garantiert staatliche Zuschüsse, sichert die Rechtsstellung der Lehrer und legt die Staatsaufsicht fest.

1953

Anbau in der Jesuitengasse

 

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1954

Der Berufsschulbeirat wird laut Gesetz ins Leben gerufen.

1956

Ein Bauplatz für den dringend nötigen Neubau wird von der Stadt erworben. Ein Ideenwettbewerb wird ausgeschrieben.

1957

1957

Baubeginn in der Pestalozzistraße

1958

50 Jahre Berufsschule 1863 Schüler in 57 Fachklassen

Abteilung Kaufleute:
8 Klassen

Abteilung Bau:
6 Bauklassen, 2 Malerklassen

Abteilung Bekleidung:
2 Schneiderklassen, 1 Polsterer- und Lederklasse

Abteilung Holz:
3 Schreinerklassen, 1 Zimmerer­klasse

Abteilung Metall:
4 Metallklassen (allgemein),
2 Bauschlosser- und Schmiedeklassen,
2 Spenglerklassen, 3 Elektrikerklassen,
6 Maschinenschlosserklassen,
8 Kraftfahrzeughandwerkerklassen,

Abteilung Nahrungsmittel:
3 Bäckerklassen, 1 Konditorenklasse
2 Metzgerklassen, 1 Müllerklasse
1 Brauerklasse, 1 Gärtnerklasse

 

Lehrkräfte
17 hauptamtliche Lehrer, darunter 2 Religionslehrer, 22 nebenamtliche Lehrer.



50 Jahre Berufsschule

Die hauptamtlichen Lehrkräfte an der Städt. Berufsschule für Jungen 1958:

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Obere Reihe: Schrödinger, Dreier, Goldbrunner, Vogt, Rothammer
Mittlere Reihe: Beutlhauser, Kunze, Franz, Paulsen, Hermann, Dr. Rak, Hösl
Untere Reihe: Winterling, Piersch, Dr. Brand, Lobbichler, Ebentheuer

1959

Vollendung des Neubaues in der Pestalozzistraße.

06.04.1959 Einzug in das neue Schulgebäude.

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07.09.1959 Eröffnung der Berufsaufbauschule mit zwei ersten Klassen. Straubing ist unter den ersten 13 Städten Bayerns, die eine Berufsaufbauschule errichten. Die Organisation übernimmt Gewerbestudienrat Fritz Rothammer.

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1960

Das „Gesetz über Berufsschulen und Berufsaufbauschulen“ vom 16.07.1960 regelt die Einführung der Berufsaufbauschulen als neuen Schultyp im beruflichen Bildungswesen.

Landesarbeitstagung des Bayerischen Berufsschullehrer-Verbandes in Straubing.

Aufnahme des praktischen Unterrichtes in den neuen Werkstätten.

1962

Berufskundliche Ausstellung des Landesarbeitsamtes und „Woche der offenen Tür“.

Entlassung der ersten Absolventen aus der Berufsaufbauschule mit Fachschulreife.

1962

Einrichtung einer Druckerei und Setzerei.

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1964

Direktor Dr. Hans Brand tritt nach 42-jähriger Tätigkeit an der Berufsschule Straubing in den Ruhestand.

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Josef Vogt Direktor von 1964 -1982

Studienprofessor Josef Vogt wird mit Wirkung vom 01.09.1964 zum Leiter der Berufsschule für Jungen berufen.

1965

Errichtung je einer Fachklasse für Radio- und Fernsehtechniker und Fliesenleger.

Schülerstand am 15.11.1965:

gewerblich: 1471
kaufmännisch: 249

insgesamt: 172

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