1803 - 1882 | Vorgeschichte und Historie

Veröffentlicht in Schulgeschichte


1803

Einführung der Sonn- und Feiertagsschule als Pflichtschule in Bayern.

1839

Der Magistrat von Straubing errichtet zur besseren Ausbildung der Lehrlinge und Gehilfen eine Handwerksfeiertagsschule in Verbindung mit der 1837 gegründeten Landwirtschafts- und Gewerbeschule, der späteren Realschule. Der Unterricht findet von 8:00 bis 15:00 Uhr statt. Der Besuch ist allen Lehrlingen und Gesellen freigestellt.

1862

Die Bayerische Gewerbeordnung bringt die Gewerbefreiheit.

1864

Die Handwerksfeiertagsschule wird gewerbliche Fortbildungsschule und ist nun gleichberechtigt neben der Sonn- und Feiertagsschule, aber weiterhin freiwillig.

1865

Erster Versuch, den Unterricht der gewerblichen Fortbildungsschule auf einen Wochentag zu verlegen. An zwei Wochentagen wird je eine Stunde von 19:00 bis 20:00 Uhr genehmigt.

1876

Die gewerbliche Fortbildungsschule wird für Lehrlinge bis zum 16. Lebensjahr Pflichtschule, sofern die Lehrlinge die Aufnahmeprüfung bestehen. Die Nichtaufgenommenen besuchen weiterhin die Sonn- und Feiertagsschule.

1882

Der Schulbesuch an der gewerblichen Fortbildungsschule wird wieder freiwillig. Wer die Aufnahmeprüfung besteht, ist vom Besuch der Sonntagsschule befreit. Die Unterrichtszeiten sind am Sonntag und an zwei Werktagen von 18:00 bis 20:00 Uhr.


 

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